WÜRZBURG

Alter Hafen: Stahl vors Denkmal

Eine 150 Meter lange Spundwand will die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH im Alten Hafen vor dem Kulturspeicher errichten. Die Stahlprofile sollen die vorhandene, denkmalgeschützte Kaimauer schützen, da diese nicht mehr standsicher sein soll.
Denkmalgeschützt: Die gut 100 Jahre alte Natursteinmauer ist als Teil des Kulturspeicher-Ensembles denkmalgeschützt, aber laut WVV nicht mehr stabil. Deshalb soll die gesamte Länge mit einer stählernen Spundwand verstärkt werden. Foto: Foto: THOMAS OBERMEIER
Eine 150 Meter lange Spundwand will die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH im Alten Hafen vor dem Kulturspeicher errichten. Die Stahlprofile sollen die vorhandene, denkmalgeschützte Kaimauer schützen, da diese nicht mehr standsicher sein soll. Die Ursachen dafür liegen laut WVV-Sprecherin Kristina Kessler in der „früher üblichen, geringeren Dimensionierung der Mauer, die dem Erddruck rechnerisch nicht mehr stand hält, und der Gründung auf einem Felsvorfuß, der im Laufe der langen Standzeit angewittert ist“. Bemerkt habe man das, als man Strom- und Wasseranschlüsse für eine Anlagestelle von ...
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