Rottendorf

Am Rothof soll eine Photovoltaik-Anlage entstehen

Große Freiflächen-Photovoltaikanlagen lassen sich heute auch ohne staatliche Förderung wirtschaftlich betreiben. Dies erklärte ein Mitarbeiter der Firma Belectric aus Kolitzheim (Lkr. Kitzingen) bei der Vorstellung eines gegenüber den ursprünglichen Plänen deutlich abgespeckten Projekts im Rottendorfer Gemeinderat.

Das Gremium hat dem Vorhaben nördlich der Rothofbrücke entlang der Autobahn A7 zugestimmt. Damit kann die bereits 2015 begonnene Aufstellung eines Bebauungsplans und die nötige Änderung des Flächennutzungsplans fortgesetzt werden. Die drei Megawatt starke Anlage könnte schon im nächsten Frühjahr in Betrieb gehen.

Die Sonnenstrom-Anlage ist deutlich kleiner als geplant. Von beinahe 19 Hektar sind nur 3,6 Hektar geblieben. Nachdem die Autobahndirektion an dieser Stelle einen unbewirtschafteten Parkplatz errichten möchte, war es nötig, die Fläche drastisch zu verkleinern. Den Parkplatz mit einzubeziehen und teilweise zu überdachen, wäre zu aufwendig, erläuterte der Planer. Dennoch geht die Firma Belectric davon aus, dass die an einem Südhang gelegene Anlage wirtschaftlich arbeitet.

Möglich wird dies auch durch eine neue, kostengünstige Bauweise. Dafür verwendet die Firma herkömmliche Riffeleisen als Träger. Auch sind aufwendige Fundamente nicht nötig. Mit maximal 1,40 Metern Höhe sind die mit Gefälle montierten Module deutlich niedriger als in bisherigen Projekten.

Der Boden bleibt unversiegelt. Es wird Wiese angesät, die regelmäßig von einem Mähroboter gemäht wird. Der Einsatz von Spritzmitteln ist nicht nötig. Als nächster Schritt im Planungsverfahren erfolgt nun eine artenschutzrechtliche Überprüfung der Fläche insbesondere auf Vorkommen des Feldhamsters oder von Feldvögeln.

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