ESTENFELD

Angehende Restauratoren üben in der Kartause

Ihr Traumberuf ist Vergolder oder Kirchenmaler. In der Estenfelder Kartause stellten sie ihren Prüfern Türen und ihre Geschichte vor. Das war noch vor dem Brand.
Kartause Estenfeld als Übungsobjekt: Simon Ginter (links) und Restaurator Edgar Hartmann. Foto: Foto: Guido Chuleck
Am Dienstag hat das historisch wertvollste Gebäude der Kartause in Estenfeld gebrannt. Das Herzstück der denkmalgeschützten Anlage, eine Scheune, stand unter Flammen und ist nun einsturzgefährdet. Eine Woche vor dem Brand bereiteten sich in der Kartause acht angehende Restauratoren auf ihre Prüfung vor. Sie übten aber nicht in der nun abgebrannten Scheune, sondern im Wohnhaus daneben. Ideale Voraussetzungen in der Kartause Sorgfältig kratzt Simon Ginter mit einem kleinen Skalpell an der Tür und legt ganz vorsichtig eine Fläche von etwa zwei mal fünf Zentimeter frei. Was dort zutage tritt, dokumentiert der ...
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