RANDERSACKER

Artenschutz im Main zeigt Wirkung

Die Nutzung des Mains als Schifffahrtsstraße und Energielieferant setzt den Lebensraum der Fische unter Druck. Doch die Natur kann gegensteuern.
Fischereifachberater Wolfgang Silkenat führt akribisch Buch über die im Umgehungsbach an der Staustufe Randersacker gefangenen Fische. Die ermittelten Daten dienen dem Artenschutz. Foto: Gerhard Meißner
Wie von Geisterhand angezogen, zappeln die kleinen Fischchen in den Kescher von Matthias Scheffner. In einer brusthohen Gummihose stapft der Fischwirtschaftsmeister gemeinsam mit seinen Mitarbeitern durch den Umgehungsbach an der Randersackerer Staustufe. Sein elektrisches Fanggerät lockt sämtliche Fische aus ihren Verstecken und macht sie für kurze Zeit willenlos. Zeit genug, um Art und Größe zu bestimmen und ihnen danach die Freiheit zurückzugeben. Wolfgang Silkenat, Fischereifachberater beim Bezirk Unterfranken, führt akribisch Buch darüber.
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