REGION WÜRZBURG

Auf eigenen Nachwuchs gebaut

Die Prüfungsbesten der Elektroinnung (von links): Innungs-Obermeister Matthias Sondheimer, Phillip Vornberger, Andreas Scherg, André Illek und Abt Michael Reepen. Foto: franz nickel

Eine ungewöhnliche Freisprechungsfeier bot die Innung für Elektro- und Informationstechnik Würzburg den 54 Junggesellen des Berufs Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik aus der Stadt Würzburg sowie den Landkreisen Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart sowie 17 Informationselektronikern aus ganz Franken. Die Festrede hielt Abt Michael Reepen aus dem Kloster Münsterschwarzach.

„Was sie alles in ihrer Ausbildung gelernt haben, davon habe ich nicht viel Ahnung, aber ich will ihnen etwas rüberbringen vom Lebensstrom des heiligen Benedikt“, wandte er sich an die jungen Erwachsenen. Einer der wichtigsten Leitsätze, die der Ordensgründer am Monte Cassino niedergeschrieben hat, sei es, sich Krisen und Durststrecken zu stellen und nicht vor ihnen davonzulaufen.

Innungs-Obermeister Matthias Sondheimer dankte den Betrieben für die Schaffung und den Erhalt von genügend Plätzen für Lehrlinge. Er gratulierte dem Abt, dass der diesjährige Prüfungsbeste seine Ausbildung in der Elektro-Werkstatt des Klosters Münsterschwarzach absolviert hat und überreichte eine Spende über 1200 Euro. Dieser Betrag finanziert die zweijährige Lehre von zwei Elektrikern im Benediktiner-Kloster in Tororo (Uganda).

Lehrlingswart Martin Strobl zeichnete die Prüfungsbesten aus: Mit 92,80 Punkten landete Andreas Scherg aus Gerchsheim (Ausbildungsbetrieb Abtei Münsterschwarzach) auf dem ersten Platz vor Phillip Vornberger aus Aub mit 90,86 Punkten (Beck Elektrotechnik GmbH Würzburg) und André Illek aus Wolfsmünster mit 89,03 Punkten (Elektro Riedmann GmbH Karlstadt). Kammersieger wurde Christopher Paatsch aus Zell am Main (Beck Elektrotechnik Würzburg).

Die Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik aus der Stadt Würzburg: Andreas Benz, Marcel Blechschmidt, René Hupp, Jonas Langbein, Dominik Mehring und Nick Seßler. Die Absolventen aus dem Landkreis Würzburg: Marcel Bienewald, Andreas Daoud und Dimitri Sieber (alle Ochsenfurt), Markus Dudßus (Eibelstadt), Christian Frischat (Aub), Marc Hartmann (Uettingen), Maximilian Jander und Michael Scheurer (beide Rottendorf), Gabriel Keilholz (Dettelbach), Manuel Köhler (Schwanfeld), Michael Lehrmann (Zellingen), Dominik Mank (Unterpleichfeld), Andreas Metz (Theilheim), Tommy Müller (Kleinrinderfeld), Julian Nees (Waldbüttelbrunn), Felix Palm (Bergtheim), Sebastian Riegel (Erlabrunn), Jonas Schöll (Geroldshausen), Daniel Semmel (Altertheim), Christian Stanzl (Helmstadt), Kai Thorwarth (Reichenberg) und Tobias Witkovsky (Estenfeld).

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