Hettstadt

Ausbau der Friedensstraße in Hettstadt schreitet voran

Fast zwei Drittel der Strecke zum Ausbau der Friedensstraße sind, ausgehend von der Würzburger Straße, bereits mit neuen Versorgungsleitungen versehen.  Foto: Herbert Ehehalt

Von der Kreuzung Würzburger Straße bis zur Einmündung Schulstraße sind Wasserleitung und Kanal bereits verlegt zum Ausbau der Friedensstraße. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates gab Bürgermeisterin Andrea Rothenbucher (CSU/UBH) einen zeitlichen Abriss zum weiteren Vorgehen. Damit verbunden ist die Vorbereitung zum Breitbandausbau durch Verlegung von Leerrohren. Dies beschloss das Gremium bei einer Gegenstimme.

Annähernd zwei Drittel der Strecke zum grundhaften Ausbau der Friedensstraße sind, ausgehend von der Würzburger Straße, bereits mit neuen Versorgungsleitungen versehen. Bis zur Anbindung an die Martinstraße braucht es nur noch etwa 200 Meter. Dann sind die Tiefbauarbeiten weitestgehend abgeschlossen. Deshalb galt es für den Gemeinderat eine Entscheidung zu treffen hinsichtlich der Möglichkeit einer künftigen Breitbandversorgung der Anwohner. In diesem Zusammenhang plädierte das Gremium bei einer Gegenstimme für den Einbau von Leerrohren vor Abschluss der Erdarbeiten. In diese Rohre können später die Leitungen, sogenannte Speedpipes, durch den betreffender Anbieter eingeschoben werden. Um vor Unwägbarkeiten gefeit zu sein, votierte der Gemeinderat dafür, die Kosten und den Einbau der Leerrohre im Zuge der gegenwärtigen Arbeiten durch die Gemeinde selbst zu übernehmen. Die notwendigen Investitionen hierfür belaufen sich nach einer Schätzung auf rund 56 000 Euro.

Förderumfang ist noch ungeklärt

"Dabei war allerdings von einer geschlossenen Fahrbahndecke ausgegangen worden. Weil die Verlegung aber im Zuge der momentanen Arbeiten erfolgen könnte, sollten sich die Kosten deutlich reduzieren", so die Einschätzung von Andrea Rothenbucher. Eine "Hausnummer" konnte die Bürgermeisterin allerdings nicht nennen. Nach ihren Ausführungen sei der mögliche Förderumfang derzeit ebenfalls ungeklärt. Zudem ist von den Anwohnern kurzfristig in Erfahrung zu bringen, ob eine Fortführung der Leerrohre auf die jeweiligen Grundstücke gewünscht ist. Dies soll in den nächsten Tagen durch die Verwaltung per Anschreiben abgefragt werden.

Anwohner profitieren von neuer Regelung zu Straßenausbaubeiträgen

Bis zum Jahresende werde der Einbau von Kanalisation und Wasserleitungen bis zur Anbindung an die Martinstraße abgeschlossen sein. Spätestens dann müssen die Anwohner eine Entscheidung getroffen haben zum Einbau von Leerrohren für die Breitbandversorgung. Denn unmittelbar nach Abschluss der Verlegung der Versorgungsleitungen soll mit dem Straßenbau fortgefahren werden, informierte Rothenbucher zum weiteren Ablauf. Voraussetzung seien allerdings entsprechende Witterungsbedingungen. Als erste Straße im Ort profitieren die Anwohner von der gesetzlichen Neuregelung der Straßenausbaubeiträge und müssen keine Ergänzungsbeiträge zahlen.

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