WÜRZBURG

Ausgezapft: Traditionswirtschaft „Onkel“ hat zu

Am Samstagabend um halbzehn verließen die letzten Gäste den Onkel, das alte Wirtshaus in der Frankfurter Straße 34. Das Wirtspaar, Anna-Maria und Rainer Pfannes, ging mit ihnen. Der „Onkel“ ist Geschichte.
Letztes Bier gezapft, letztes Schnitzel serviert: Anna-Maria und Rainer Pfannes haben nach 37 Jahren den „Onkel“ geschlossen. Foto: Fotos: Norbert Schwarzott
Am Samstagabend um halbzehn verließen die letzten Gäste den Onkel, das alte Wirtshaus in der Frankfurter Straße 34. Das Wirtspaar, Anna-Maria und Rainer Pfannes, ging mit ihnen. Der „Onkel“ ist Geschichte. Eineinhalb Wochen zuvor wurde den Wirtsleuten bang beim Gedanken, die Main-Post könnte von der Schließung berichten, bevor sie das allerletzte Bier gezapft haben. „Bitte nicht“, bat die Wirtin, „sonst werden wir noch mehr überlaufen.“ „Und keine Lobeshymnen“, mahnte der Wirt, der Onkel sei „eine ganz normale Wirtschaft“ gewesen. Dass der ...
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