Würzburg

Ausgezeichnete Neubauten und nachhaltige Modernisierungen

Aufsichtsratsvorsitzender Adolf Bauer (4. von rechts) und der geschäftsführende Vorstand Frank Hermann (3. von rechts) begrüßten die neu gewählten Aufsichtsräte Julia Knaier und Christian Baumgart (2. von rechts). Es gratulierten (von rechts) Vorstand Siegfried Issig, die Aufsichtsräte Domkapitular em. Jürgen Lenssen, Ehrenvorsitzender Karl Stahl, Bruno Greier, Klaus Michler und Vorstand Manfred Bätz. Foto: xtrakt-media/Thomas Düchtel

Das St. Bruno-Werk investierte 2018 in Neubauten und Modernisierung ihres Bestandes. Für das gelungene Neubauprojekt in der Würzburger Gartenstraße zeichnete die Stadt Würzburg die Wohnungsgenossenschaft mit dem renommierten Antonio-Petrini-Preis aus. Die Bilanzsumme fiel mit 115,7 Millionen Euro im Jahr 2018 deutlich höher aus als in den Vorjahren (2017: 106,2 Millionen). Auch die Rücklagen haben sich auf knapp 50 Millionen Euro erhöht.

„Die Vermögens- und Finanzlage des St. Bruno-Werks ist geordnet“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Adolf Bauer laut einer Pressemitteilung. Bisher bestand der Aufsichtsrat aus fünf Personen, die Vertreterversammlung beschloss einstimmig, die Zahl der Aufsichtsräte um eine Person aufzustocken. Sie wählte den ehemaligen Würzburger Stadtbaurat Professor Christian Baumgart und die Sparkassenbetriebswirtin Julia Knaier aus Münnerstadt neu in das Gremium.

Für Modernisierung, Instandhaltung und Neubau investierte das St. Bruno-Werk im Jahr 2018 mit 13,3 Millionen Euro rund 1 Million mehr als im Vorjahr. Die Sachanlagen haben sich auf 105,4 Millionen Euro erhöht, im Jahr 2017 waren es noch 98,6 Millionen. Moderat gestiegen sind die Miet-Einnahmen seit dem Jahr 2014. Zwei Drittel der genossenschaftlichen Wohnungen bewegen sich bei Quadratmeterpreisen von unter 6 Euro. „So wirken wir mietpreisdämpfend in Würzburg und das ist auch unser genossenschaftlicher Auftrag“, berichtet der geschäftsführende Vorstand Frank Hermann.

Abgeschlossen sind die Dach-, Fassaden- und Treppenhaus-Sanierungen in Aschaffenburg, Hösbach, Oerlenbach, Schweinfurt und Würzburg. In der Gerbrunner Friederike-Nadig-Straße begann mit dem Spatenstich der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 14 Wohnungen. Auf die Hälfte davon hat die Gemeinde 15 Jahre lang das Belegungsrecht. „Das ist einmalig in der Region Mainfranken“, so Frank Hermann.

2019 sind  für die Erhaltung und Verbesserung des Bestandes 9,2 Millionen Euro vorgesehen. Für Neubaumaßnahmen etwa eine Million. Ersatzbauten und Modernisierungen werden nach wie vor den Geschäftsschwerpunkt bilden. „Wir erwarten eine Ergebnisentwicklung in einer Bandbreite von 2,5 bis 3 Millionen Euro und  rechnen auch in Zukunft mit stark anziehenden Baupreisen“, so Frank Hermann weiter.

Das ist auch das Resultat aktueller politischer Entscheidungen. Können zum Beispiel durch das Mietrechtsanpassungsgesetz notwendige Modernisierungsarbeiten nicht mehr realisiert werden, müsse die bisherige Modernisierungsstrategie geändert werden auf: „Abwohnen, Abriss, Neubau“. „Aber wollen wir das?“ fragte der geschäftsführende Vorstand provokativ.

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