WÜRZBURG

Ausstellung: Versöhnung nach der Vertreibung

Über zwölf Millionen Deutsche wurden am Ende des von Hitler-Deutschland begonnenen Zweiten Weltkrieges aus Osteuropa evakuiert, deportiert und ausgewiesen. Nicht nur daran erinnert die Ausstellung „Gemeinsam Brücken bauen: Vertreibung, Integration, Versöhnung“ im Foyer des Rathauses.
Die Ausstellung „Vertreibung, Integration, Versöhnung“ wurde von Studenten von Professor Matthias Stickler (Zweiter von links) und der Geschäftsführerin des Riesengebirgler Heimatkreises Trautenau, Andrea Huber, initiiert. Foto: Foto: Claudia Penning-Lother
Über zwölf Millionen Deutsche wurden am Ende des von Hitler-Deutschland begonnenen Zweiten Weltkrieges aus Osteuropa evakuiert, deportiert und ausgewiesen. Nicht nur daran erinnert die Ausstellung „Gemeinsam Brücken bauen: Vertreibung, Integration, Versöhnung“ im Foyer des Rathauses. Wie die Heimatvertriebenen selbst schlägt auch die Ausstellung Brücken zwischen der alten und der neuen Heimat. 1956 lebten etwa 15 000 Heimatvertriebene in Würzburg, die meisten davon aus dem Sudetenland. Häufig wurden sie in der fast völlig zerstörten Stadt nicht mit offenen Armen aufgenommen. Doch sie ...