Würzburg

Ausstellung am Wittelsbacherplatz: Heimerziehung in der DDR

Eine Wanderausstellung über die Geschichte der repressiven Heimerziehung in der DDR wird ab 4. November im Foyer der Universität Würzburg am Wittelsbacherplatz ausgestellt. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Hohe Mauern, Wachtürme und vergitterte Fenster. So sah der geschlossene Jugendwerkhof Torgau in der Nähe von Leipzig aus. Auch das Erziehungskonzept erinnert eher an ein Gefängnis als an eine pädagogische Institution. Ziel des Jugendwerkhofes Torgau war die Umerziehung verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher zu sozialistischen Persönlichkeiten. Durch eiserne Disziplin und strenge Bestrafung sollte die Individualität der Jugendlichen gebrochen werden, um sie nach ihrem Aufenthalt nahtlos in das sozialistische System der DDR eingliedern zu können.

Wie erschütternd die Umstände in Torgau und in anderen Spezialheimen der DDR waren, demonstriert die Wanderausstellung vom 4. bis 22. November. Neben Informationen zu den einzelnen Umerziehungseinrichtungen anhand von Fotos, Dokumenten und Begleittexten ermöglichen fünf Lebenswege ehemaliger Heimkinder einen persönlichen Zugang zum Thema. Neben der Eröffnungsveranstaltung am 4. November um 18 Uhr findet am 11. November das Konzert- und Dialogstück „Abgestempelt – Impressionen einer Spurensuche“ um 20 Uhr im Foyer statt. Der Eintritt ist frei.

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