LEINACH

B 26n: 2030 bis Karlstadt fertig?

Michael Fuchs, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Würzburg, hatte sich in die sprichwörtliche Höhle des Löwen begeben. Zum Diskussionsstand beim Bundesverkehrswegeplan (BVWP) konnte Fuchs nichts sagen, die Stellungnahmen zu einzelnen Projekten werden in Berlin bearbeitet. Fuchs geht davon aus, dass die B 26 n wie vorgesehen zunächst von Werneck (A7) bis Karlstadt und später von dort bis Helmstadt (A3) gebaut werden soll und der BVWP spätestens im Frühjahr 2017 Gesetz wird.

Das Bauamt arbeite schon an einem Konzept für die Anbindung der B 26n an das nachgeordnete Straßennetz. Bei der B 26n werde Baurecht in kurzen Abschnitten von sieben bis zehn Kilometer Länge angestrebt. Die Bauarbeiten sollten im Raum Arnstein beginnen.

Im besten Fall könnte der Bau der Fernstraße in vier bis fünf Jahren beginnen, sagte Fuchs. Gebe es Widerstand beziehungsweise Klagen, könnten acht Jahre vergehen. Nach Fuchs Worten ist angestrebt, dass die Straße 2030 bis Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) befahrbar ist. Eine Fortführung über den Main zur A 3 werde erst nach 2030 erfolgen. Mit der durchgängigen Befahrbarkeit von der A 7 zur A 3 rechnet Fuchs bis etwa 2040.

Die Reaktionen der B 26n-Gegner waren entsprechend. Gerhard Kraft (Laudenbach) sprach von einer Salamitaktik der Behörden. Vorsitzender Matthias Zorn (Hettstadt) kündigte starken Widerstand an.

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