MARGETSHÖCHHEIM

Baugebiet „Birkäcker“ startet im Herbst

Als Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU) bei der Bürgerversammlung am 24. November den baldigen Abschluss der Verhandlungen mit Grundstückseigentümern in Sachen Baugebiet „Birkäcker“ verkündete, vertrauten nur wenige in der Margarethenhalle auf seinen Optimismus. Schließlich haben sich die Verhandlungen lange hingezogen.

Doch es geschah das, womit die meisten nicht gerechnet hatten: Seit 28. November, also seit vier Tagen nach der Bürgerversammlung, liegen alle Einverständniserklärungen der beteiligten Eigentümer der Verwaltung vor.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Brohm den Gemeinderat über den aktuellen Planungsstand des Baugebiets. Nach „sehr langwierigen Verhandlungen“ sei Grundstückssicherheit gegeben. Somit können die Aufstellung des Bebauungsplanes und das Umlegungsverfahren offiziell fortgeführt werden.

Erfreuliche Nachricht

Über diese „höchst erfreuliche Nachricht“ waren alle Gemeinderäte erleichtert. Einstimmig ordneten sie für das Gebiet des Bebauungsplans „Birkäcker“ das Umlegungsverfahren an und übertrugen die Befugnisse zur Durchführung und Vermessung an das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Der Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes soll in der Sitzung im Januar 2017 gefasst werden.

Das zukünftige Baugebiet liegt südlich der unteren Birkachstraße zwischen der Würzburger Straße und der Staatsstraße 2300. In dem Baugebiet können nun statt der ursprünglich geplanten 13 Bauplätze nur noch acht Bauplätze erschlossen werden. Dort könnte man bereits ab nächstem Herbst bauen, so Bürgermeister Brohm.

Jedes Grundstück im geplanten Baugebiet soll mit einem Baugebot von fünf Jahren versehen werden. Wird das Grundstück in dieser Zeit nicht bebaut, darf die Gemeinde es zu einem festgelegten Preis erwerben und unverzüglich weiterveräußern. Ziel sei es, dass die erschlossenen Baugebiete innerhalb von fünf Jahren zu 100 Prozent bebaut sind, erläuterte Brohm. Außerdem will man angesichts der gestiegenen Nachfrage nach Bauland „Spekulationsgeschäfte“ verhindern.

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