GIEBELSTADT

Bavaria Yachtbau: Unbekannter Stoff ausgetreten

Ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war am Mittwoch bei der Firma Bavaria-Yachtbau in Giebelstadt erforderlich. Dort trat ein noch unbekannter Stoff in einer Werkshalle aus.

Unbekannter Stoff bei Bavaria Yachtbau ausgetreten - Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kam es am Mittwoch, 24. Februar, bei der Firma Bavaria-Yachtbau in Giebelstadt. Dort trat ein noch unbekannter Stoff in einer Werkshalle aus (Video: Berthold Diem).
Vierzehn Personen klagten über Übelkeit und wurden vor Ort medizinisch betreut. Eine Frau musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Produktionshalle wurde geräumt. Auch Vertreter des Gewerbeaufsichtsamts waren vor Ort. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.

Bei dem Einsatz auf dem Firmengelände der Bavaria Jachtbau war die Feuerwehr Giebelstadt mit 14 Mann vor Ort. Zwei Spezialisten der Berufsfeuerwehr Würzburg unterstützten sie ebenso wie vier weitere Spezialisten der „Analytischen Task Force“ von der Berufsfeuerwehr Mannheim. Sie wurden mit Spezial-Ausstattung im Gepäck mit einem Hubschrauber eingeflogen und analysierten vor Ort die in der Fertigungshalle gezogenen Luftproben.

Das Ergebnis erster Analysen liegt seit Mittwochabend, 23.30 Uhr, vor. Demnach waren alle Befunde der Proben aus der Halle unkritisch. Ursache für den Vorfall könnte nach jetzigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt an einem in der Halle verwendeten Gabelstapler gewesen sein.

Mit zehn Rettungsassistenten und Sanitätern wurden am Mitwochnachmittag unter Führung eines Notarztes vierzehn Beschäftigte der Bavaria Yachtbau medizinisch betreut. Sie hatten, nachdem der Stoff ausgetreten war, über Symptome wie Übelkeit und Schwindel geklagt.

Alarm bei Bavaria Yachtbau       -  Ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war am Mittwoch, 24. Februar, bei der Firma Bavaria-Yachtbau in Giebelstadt erforderlich. Dort trat ein noch unbekannter Stoff in einer Werkshalle aus.
Ein Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war am Mittwoch, 24. Februar, bei der Firma Bavaria-Yachtbau in Giebelstadt erforderlich. Dort trat ein noch unbekannter Stoff in einer Werkshalle aus. Foto: Berthold Diem
Nachdem eine Frau stationär in ein Krankenhaus aufgenommen worden war, wurden die Beschäftigten dazu aufgefordert, sich vorsorglich ärztlich untersuchen zu lassen. Es konnten alle nach Hause entlassen werden. Auch der Gesundheitszustand der stationär aufgenommenen Frau ist stabil.

Die Polizeiinspektion Ochsenfurt hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungen u.a. wegen Luftverunreinigung und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

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