WÜRZBURG

Bayerns Bezirke wollen „Fixerstuben“

Staatlich kontrollierte Drogenkonsumräume sind schon lange Wunsch bayerischer Großstädte. Jetzt macht sich auch der Bezirketag dafür stark - und stößt auf Widerstand.
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close up of addict injecting heroin to his hand Foto: diawka (iStockphoto)
Von „Fixerstuben“ oder „Druckräumen“ wie sie in Frankfurt oder Hamburg seit längerem existieren, hält die bayerische Landespolitik traditionell wenig. Die in Bayern dramatisch angestiegene Zahl an Drogentoten nehmen nun jedoch die Bezirke des Freistaats zum Anlass, ein Umdenken zu fordern. Sie machen sich für die Einrichtung von Drogenkonsumräumen – zunächst nur in München und Nürnberg – stark. Saubere Spritzen und medizinisch geschultes Personal könnten dort helfen, das einsame Sterben schwer Drogenabhängiger zu beenden.
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