WÜRZBURG-LAND

Befriedigend bis ungenügend

(tf) In der aktuellen bundesweiten Studie „Die demografische Lage der Nation“ belegt der Landkreis Würzburg unter 413 Kreisen und Städten Rang 24. „Ein hervorragender Platz“, freut sich Landrat Eberhard Nuß über Platzierung.

Die Studie stammt vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Gemessen an demografischen, ökonomischen und sozialen Merkmalen wurden dabei Schulnoten vergeben – die Note 2,91 für den Landkreis Würzburg.

„Vor allem im Bereich Demografie, Wirtschaft und Integration sind wir herausragend“, sagt Landrat Nuß stolz. Sehr gut schneidet der Landkreis auch bei den Jugendlichen ohne Abschluss und der Jugendarbeitslosigkeit sowie bei den Bildungschancen für Migranten ab.

Doch nicht alles ist prächtig im Landkreis Würzburg. Ein Mangelhaft hat das Berlin-Institut für die niedrige Geburtenrate, das Bruttoinlandsprodukt und für den Tourismus ausgesprochen. Auch die geringe Anzahl der hoch qualifizierten Arbeitnehmer und die schlechte Situation bei der Kinderbetreuung im Landkreis werden bemängelt.

Ganz schlecht fällt die Bewertung für den Bereich der Hochqualifizierten aus. Hier vergab das Berlin-Institut sogar die Schulnote Sechs. Für Landrat Nuß liegt dies daran, dass es im Landkreis viele Arbeitsplätze im Produktionssektor gebe, in der Stadt dafür mehr im Dienstleistungsbereich mit entsprechenden Angeboten für eher Hochqualifizierte.

In der ersten Studie des Berlin-Instituts, die 2006 veröffentlicht wurde, bekam der Landkreis Würzburg die Gesamtnote 3,32 und belegte damit Rang 108 unter den damals noch 439 Kommunen.

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