Würzburg/München

Bekenntnis zum Islam als „Hemmnis“

Muslimische Kinderpflegerinnen haben es schwer bei der Jobsuche. Zwei Frauen aus Unterfranken berichten über ihre Erfahrungen. In München oder Berlin ist es anders.
Kinder aus dem "Olchiland" spielen mit ihrer Erzieherin Saskia. Foto: Thomas Obermeier
Das Basiswissen ist bei allen gleich: Frauen und Männer, die in einer Kita arbeiten, haben eine Berufsfachschule für Kinderpflege oder eine Fachakademie absolviert. „Aber wir werden nicht gleich behandelt“, ist Gentiana Llapashtica überzeugt. Die 24-Jährige Kinderpflegerin hat ein „Vermittlungshemmnis“, wie sie es nennt: „Ich bin Muslima.“ Nach dem Ende ihrer Ausbildung im Jahr 2013 suchte sie zwei Jahre lang vergeblich nach einem festen Job. „Weil ich Muslima bin, wurden meine Bewerbungen abgelehnt“, glaubt sie. 20-mal geschah das.
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