Würzburg

Besonderes Schülerengagement anerkannt

Stolz auf die Auszeichnung (von links): Klassenlehrer Karl Steinam, Ausbilder Viktor Kowalenko, Schüler Christopher Fox und Schulleiter Wilhelm Ott.
Stolz auf die Auszeichnung (von links): Klassenlehrer Karl Steinam, Ausbilder Viktor Kowalenko, Schüler Christopher Fox und Schulleiter Wilhelm Ott. Foto: Thiemo Rebhan

Die Anerkennung der Regierung von Unterfranken für besondere Leistungen wurde dem Schüler Christopher Fox aus der Klasse 12/4 Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung der Klara-Oppenheimer-Schule verliehen. Seine Klasse hat außerdem den Teamentwicklungspreis für die Neugestaltung der Homepage des Gedenkortes Aumühle erhalten, wobei laut Pressemitteilung der Schule die Verknüpfung von unterrichtlichem Fachwissen und großem Schülerengagement deutlich wird.

Die Aumühle war der Ort, von dem aus jüdische Mitbürger aus Würzburg und Unterfranken im Dritten Reich in die Konzentrationslager deportiert wurden – auch die Namensgeberin der Schule, Klara Oppenheimer. Gemeinsam steckten die Schüler ihre Kraft in das Projekt „Webseite DenkOrt Aumühle“ (www.denkort-aumuehle.de).

1058 Schüler verabschiedet

Der Leiter der städtischen Klara-Oppenheimer-Schule, Oberstudiendirektor Wilhelm Ott, verabschiedete rund 1058 Schülerinnen und Schüler, die in den unterschiedlichen Berufen des Berufsbildungszentrums für kaufmännische, hauswirtschaftliche und soziale Berufe ihre Ausbildung zum Sommerprüfungstermin 2019 beendet haben.

Vor Vertretern der unterfränkischen Wirtschaft, Praxen, Kanzleien und Laborbetrieben wies er laut Mitteilung auf folgende Tatsache hin: Die berufliche Bildung erfordere in jedem Jahr großen Einsatz des Sachaufwandsträgers, um die Ausbildung auf hohem Stand zu gewährleisten, sei es bei der Beschäftigung von Lehrern oder bei der baulichen Ausstattung. Wie alle Schulen erfüllen die beruflichen Schulen ihren Auftrag nach den obersten Bildungszielen des Artikels 131 der Bayerischen Verfassung. An den vielfältigen sozialen Projekten, unter anderem Unterstützung eines Kinderheimes in Indien, werde sichtbar,  dass außer „Können und Wissen“ auch „Herz und Charakter“ der Schüler gefördert werde.

Applaus für die Musikeinlage

Achim Könneke, der Kultur-, Schul- und Sportreferent der Stadt Würzburg, ermutigte die Absolventen nach der Ausbildung nun beruflich den für sie erfüllenden Weg im Sinne eines lebenslangen Lernens zu gehen. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK, Max-Martin W. Deinhard, wies in seinem Grußwort auf die aktuell sehr guten beruflichen Möglichkeiten für die Fachkräfte in der unterfränkischen Region hin.

Besonderen Beifall bekamen Kenia Pawlik aus der Klasse für Tiermedizinische Fachangestellte und ihre Begleiter am Klavier und am Schlagzeug, Jan-Peter Itze und Juliane Fehn, für die herausragende musikalische Gestaltung vor 1700 Gästen.

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