Würzburg

Bestattungskultur im Wandel: Hat der Friedhof eine Zukunft?

Den Gemeinden und Städten gehen die Toten aus. Immer mehr Menschen lassen sich im Wald oder in der Natur bestatten. Was die Kommunen tun, um das zu ändern?
Blick auf den erst 20 Jahre alten Friedhof in Waldbrunn im Landkreis Würzburg. Was tun die Kommunen, um ihre Friedhöfe attraktiv zu halten? Foto: Patty Varasano
Der neue Friedhof in Waldbrunn im Landkreis Würzburg befindet sich auf einer Anhöhe am Ortsende. Er ist als Dreieck angelegt und mit Linden umpflanzt. Das Dreieck steht für die Dreifaltigkeit, in der Spitze steht ein monumentales, steinernes Kreuz. Die Gräber sind kreisförmig angeordnet, denn der Kreis ist ein Symbol für die Einheit, für das Absolute, Vollkommene und damit Göttliche. Die Wiese in der Mitte ist noch leer, es gibt noch Platz für viele Gräber. "Bei uns muss man sich nicht schon zu Lebzeiten einkaufen, wir haben genug Platz", sagt Hans Fiederling, Bürgermeister von Waldbrunn. Viele ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen