WÜRZBURG

Bestürzung über Tod von Schraga Har-Gil

Noch vor wenigen Wochen freute er sich über die Benennung des neuen Platzes am Mainkai nach seinem Großonkel Felix Freudenberger. Und noch am Samstag feierte er im Kreise von Freunden seinen 83. Geburtstag. Nun ist der israelische Schriftsteller und Journalist Schraga Har-Gil tot.
Schraga Har-Gil und sein Enkel Eden bei der Platzbenennung nach Felix-Freudenberger im Juli.Müller Foto: FOTO
Der Tod ereilte ihn beim Blick über Würzburg. Beim Blick über seine Heimatstadt, in der er als Paul-Philipp Freudenberger geboren und aufgewachsen ist. Sein Würzburg, aus dem er 1935 vor Antisemitismus und Naziterror nach Palästina floh. Sein Würzburg, mit dem er sich lange nach dem Zweiten Weltkrieg versöhnte. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ulla Gessner hat Schraga Har-Gil („Freuden-Berg“) hier seine zweite Heimat (wieder-)gefunden. Mehrere Monate im Jahr verbrachten die beiden am Main. Ende September wollten sie wieder für die Wintermonate nach Israel fliegen, wo Har-Gils Sohn Amir ein ...
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