GAUKÖNIGSHOFEN

Bewegende Feierstunde in der Synagoge

Bei der Gedenkfeier in der Synagoge wurde an die 29 jüdischen Mitbürger aus Gaukönigshofen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus verschleppt und im Konzentrationslager Belzec ermordet worden sind.
Gedenken an die Opfer: Mit schwarzen Tüchern wurde bei der Feierstunde in der Gaukönigshöfer Synagoge an die ermordeten jüdischen Mitbürger erinnert. Foto: Foto: HANNELORE GRIMM
Bürgermeister Bernhard Rhein eröffnete die bewegende Feierstunde und Gertraud Renner führte die Teilnehmer zurück in die Zeit, in der mit den Pogromen am 9. und 10. November 1938 die Judenvernichtung ihren Anfang genommen hat. Mit schwarzen Tüchern, die zu einem Trauerkreis auf den Boden des Raumes gelegt wurden, der einmal der Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde war, verbanden Martina Rieß und Sonja Reiche sowie einige Jugendliche aus dem Würzburger Deutschhaus-Gymnasium die namentliche Erinnerung an die Verstorbenen. Symbolisch verknüpften sie die einzelnen Leidensgeschichten miteinander. Im Anschluss ...