LANDKREIS WÜRZBURG

Bienen mussten getötet werden

Faulbrut ist bei Imkern gefürchtet. Nun wurde die Krankheit in einem Bienenstand in Uengershausen festgestellt - aktuell der einzige Fall im Landkreis. Doch Vorsicht ist geboten.
Diese Bienen und ihre Brutwaben sind nicht davon betroffen. Doch ist die für Insekten gefährliche Amerikanische Faulbrut bei Imkern gefürchtet. Vor wenigen Tagen wurde die Krankheit in einem Bienenstand in Uengershausen festgestellt. Foto: Foto: Caroline Seidel, dpa
Zwar sind die bakteriellen Erreger für Menschen ungefährlich. Als nun in in Uengershausen ein mit Faulbrut infizierter Bienenstand festgestellt wurde, musste das Veterinäramt des Landkreises dennoch tätig werden. „Die amerikanische oder auch bösartige Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Erkrankung, die staatlich bekämpft wird“, erklärt Amtsleiter Dr. Otto Erb. Im aktuellen Fall heißt das, zwei Bienenvölker wurden getötet und der Bienenstand gereinigt und desinfiziert, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Ist ein Volk befallen, muss dies unverzüglich dem Veterinäramt im ...