Kürnach

Bischof Franz wirbelt Dorfleben durcheinander

Warum es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Küster (Thomas Rappl), dem Bischof (Andreas Reuter) und den Beamten Aumüller (Frank Feser) und Dürr (Tobias Konrad, von links) kommt, erfahren die Besucher des Theaterstückes. Bei der Leseprobe üben auch Birgit Konrad, Silke Hailer-Morczinek und Sandra Jopp mit. Foto: Aurelian Völker

Die bereits 1928 gegründete Theatergruppe des Gesangsvereins Eintracht Kürnach 1928 e.V. bereitet sich bereits intensiv auf die Vorstellungen des Stückes "Frühlingserwachen oder auf gute Nachbarschaft" im Januar 2020 vor. Traditionell trafen sich die Schauspieler aus dem letzten Jahr bereits im Sommer am Dorffestsonntag, um zu klären, wer auch bei den kommenden Aufführungen wieder dabei ist. Dann hieß es wieder: lesen, lesen, lesen.

Rund 15 Stücke, angepasst auf die Rollenverteilung von vier Männern und vier Frauen, ackerten die Schauspieler durch. Am Ende entschied sich die Gruppe für ein Lustspiel von Regina Rösch. Rösch ist der Gruppe gut bekannt, Werke aus ihrer Feder haben die Akteure schon häufiger aufgeführt. Anfang November begann die Gruppe mit den Leseproben, die rund drei Mal wöchentlich stattfinden. Ab Dezember beginnen dann die Bühnenproben, kurz vor den Aufführungen stehen die Schauspieler beinahe täglich auf der Bühne. "Wir haben zwar nur eine sehr kurze, aber dafür auch sehr intensive Probezeit", erklärt Tobias Konrad, der mit Silke Hailer-Morczinek für die Regie verantwortlich ist.

Das Stück handelt von den beiden Familien Aumüller und Dürr, die ein geregeltes Leben führen. Die beiden Männer der Familie, beide Beamte, lassen sich nach der harten Arbeit gerne von ihren Frauen verwöhnen. Deshalb haben die beiden genug Zeit, in ihrer Freizeit Unmengen an Schnaps zu brennen und den Kürnacher Maibaum zu bewachen. Dann werden die Familien plötzlich von einer großen Nachricht überrascht: Der Bischof Franz soll mit seinem Küster in das renovierungsbedürftige Nachbarhaus einziehen. Schnell ist es vorbei mit der Ruhe im Ort, denn die beiden Neu-Kürnacher stellen das Dorfleben so richtig auf den Kopf.

Was die Anzahl von Frauenunterhosen mit dem Bischof zu tun haben? Das können die Besucher der Komödie selbst herausfinden. Witzige Pointen und überraschende Wendungen werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Lachmuskeln der Besucher im Dauereinsatz stehen.

Auf der Bühne stehen: Hans-Peter Aumüller (gespielt von Frank Feser), Rosemarie Aumüller (Birgit Konrad), Ernst-Wolfgang Dürr (Tobias Konrad), Irmtraud Dürr (Sandra Jopp), Ulrike Henneberger (Birgit Friedrich), Margarete Henneberger (Silke Hailer-Morczinek)Franz Bischof (Andreas Reuter) und Klaus Küster (Thomas Rappl).

Aufgeführt wird das Theaterstück im Pfarrzentrum hinter der Kirche am Samstag, den 04. Januar 2020 um 19:30 Uhr, am Sonntag und Montag den 05. und 06. Januar jeweils um 16 Uhr. Die Vorstellungen am Freitag und Samstag, den 10. und 11 Januar beginnen ebenfalls um 19:30. Die letzte Vorstellung am 12. Januar beginnt um 16 Uhr. Bei den beiden Sonntagsvorstellungen hat das Eintracht-Stüble geöffnet.

Karten sind im Vorverkauf am 17. und 27. Dezember, sowie am 03. und am 07. Januar erhältlich. Der Vorverkauf findet jeweils von 18 Uhr bis 19:30 Uhr im Eintracht Stüble im Haus der Vereine, Kirchberg 10, statt. Während dieser Zeit sind die Karten auch unter Tel.: 09367 9861870 erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse, der Kartenpreis beträgt acht Euro.

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