WÜRZBURG

Bitte nicht mit Steuergeldern!

Die geplanten Aussichtsplattform am Stein sorgt weiter für heftige Diskussionen:

Mit Genugtuung habe ich gelesen, dass die sogenannte „Weinbergskanzel“ auch bei der neuerlichen Veranstaltung keine Mehrheit gefunden hat. Selbst nachdem man versuchte, sie ins Grüne zu montieren, konnte sie ihre Hässlichkeit nicht verbergen. Der Plan gehört nun endgültig in den Papierkorb! Oder vielleicht könnte er ja auf der „Documenta“ in Kassel Verwendung finden. Aber bitte nicht mit bayerischen Steuergeldern!

Nicht erklärlich ist mir, wie der vorgestellte Entwurf überhaupt von einer Jury als Sieger gekürt werden konnte. Anscheinend machten die empfindsameren Architekten erst gar keinen Vorschlag. Wie man aus den Bezeichnungen „magischer Ort“ oder „terroir“ ersehn kann, haben sich die Auftraggeber wohl in ihren hochtrabenden Gedankenkonstruktionen verfangen. Man darf sicher auch die Frage stellen, inwieweit sich der Vizepräsident einer Landesanstalt, deren Aufgabe die Lehre und Forschung ist, für wirtschaftliche Interessen eines Verbandes einsetzen darf.

Dr. Wolfgang Schubert 97234 Reichenberg

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