WÜRZBURG

Blick von oben: Riesen-Code in der Eichhornstraße ist fast fertig

Hier hat Fotograf Berhtold Diem die Platzhalter im Pflaster schon mal dunkel eingefärbt - so wie es später auch aussehen wird. Da funktioniert der Code schon. Foto: Berthold Diem
Würzburgs neuer Fußgängerzonen-Hingucker ist so gut wie fertig. Die Arbeiten an dem überdimensionale QR-Code in der Eichhornstraße sollen in etwa zwei Wochen, also noch vor der Baupause, beendet sein. Das außergewöhnliche Pflastermuster ist Teil der Fußgängerzonen-Erweiterung im Bereich von Eichhorn- und Spiegelstraße.

Ein QR-Code führt – wenn man ihn mit einem Smartphone und entsprechender Software scannt – zu einer Internetseite und Informationen. In der Eichhornstraße zum Beispiel Daten zur Geschichte der Straße, zu ihrem Umbau oder den Geschäften der Innenstadt.

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Überdimensionaler QR-Code in der Eichhornstraße


Mit 144 Quadratmetern ist der Pflaster-Code zwar eigentlich zu groß zum Scannen, dafür können Passanten künftig kleinere Codes in den Ecken nutzen. Außerdem könnte man den Code am Computer scannen, wenn er einmal von Google Earth erfasst wurde. Allerdings müsste Google da erst neue Satellitenaufnahmen von Würzburg anfertigen.

Bleibt die Frage, wer das zwölf mal zwölf Meter große Feld oder seine kleinen Ebenbilder überhaupt scannen will? Dass QR-Codes „Stadtmarketing vom Feinsten“ sind, wie Stadtbaurat Christian Baumgart ist, scheint nach Erfahrungen anderer Städte mit solchen Angeboten eher zweifelhaft. Laut Süddeutscher Zeitung sind die 33 QR-Codes eines Kulturpfades in München zum Beispiel insgesamt etwa 40 mal pro Monat gescannt worden.

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