Würzburg

Brückensprengung: Eingefallen wie ein Kartenhaus

Am Dienstagvormittag wurden die letzten Pfeiler der alten Talbrücke der A3 bei Würzburg gesprengt. Ob alles glatt ging?
Links die neue Brücke, rechts die alten Häuser: Bei der Sprengung der Pfeiler der A3-Talbrücke bei  Heidingsfeld am Dienstag war Präzision gefragt. Foto: THOMAS OBERMEIER
So lange, wie die Vorbereitungen gedauert hatten, so schnell war das Schauspiel dann auch vorbei. Ein lauter Knall, schon sanken die letzten Pfeiler der Anfang der 1960er Jahre erbauten Talbrücke der A 3 beim Würzburger Stadtteil Heidingsfeld wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Nach wenigen Sekunden schon verdeckte eine riesige Staubwolke die Trümmer. Zaghafter Applaus der Zuschauer auf der gegenüberliegenden Seite des Tales war zu hören. Doch als die Wolke sich wieder verzogen hatte, war zu sehen: Alles, was Sprengmeister Eduard Reisch aus Apfeldorf in der Nähe von München in der Woche zuvor bei einer ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen