Neubrunn

Buawa und Mädli gruben die Kerwa aus

Die Kerwabuawa und -mädli feiern die Neubrunner Kerwa und stellten sich nach dem Weckerklingeln zum Erinnerungsfoto am Schützenhaus auf. Foto: Andrea Kemmer

In Neubrunn wird seit rund 40 Jahren von den "Kerwabuawa und -mädli" altes Brauchtum gepflegt. Sie feiern die "Neubrunner Kerwa". Am Freitagmorgen traf man sich im "Schulungsraum" der Freiwilligen Feuerwehr zum gemeinsamen Frühstück. Anschließend machten sie sich, Musik spielend und singend, auf den Weg, um den ganzen Tag lang kreuz und quer im Dorf das "Ausschreien" der Kerwa zu vollziehen. Dabei wurde immer wieder folgender Spruch vorgetragen: "Liawi Leud, lasst Euch sach, Kerwa is die nächsde bar Dach. Bleibt nid thöm in Eura Stuba, es lada ei die Kerwabuawa. Mora werd sie ausgegrawa, do geid´s en guada Kerwabroada. Am Sundi gehd´s nach vo der Waach, nuf´n Linneplatz zum Göcker raus schlach". Mir würde uns a werklich frä, wenn mer sich dort wiedersäh". Nach einigen Einkehrstationen während des Tages verbrachte die Kerwaschar den Abend in geselliger Runde im "Schulungsraum". Am Samstag trafen sich die "Kerwabuawa und -mädli" zum "Weckerklingeln" und dem Erinnerungsfoto, bevor man sich auf den Weg zum "Ausgraben" der Kerwa machte. Nach mehreren Zwischenstationen, bei denen es zu essen und zu trinken gab, ließen sie den Abend fröhlich ausklingen.

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