WÜRZBURG-LAND

Bürgerinitiative übergab in Berlin 2000 Unterschriften

Trafen in Berlin zusammen: (von links) Peter Wagner (BI), Paul Lehrieder (MdB), Dorothee Bär (MdB) und Robert Wild (BI). Foto: BI

Mit dem Wunsch nach einer Verkehrsberuhigung und Ortsumgehungen von Unterpleichfeld, Bergtheim, Opferbaum und Eßleben in der Tasche reisten vor einiger Zeit Mitglieder der Bürgerinitiative nach Berlin, um sich dort mit Staatssekretärin Dorothee Bär und dem Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder zu treffen. Inhaltlich, so heißt es in einer Pressemitteilung, ging es unter anderem „um weitere Maßnahmen, um die Ortschaften vom Durchgangsverkehr zu entlasten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen“. Man sei sich einig gewesen, dass weitere Querungshilfen und Kreisverkehre die Sicherheit in den Ortschaften erhöhen könnten. Außerdem setzt sich die Initiative für Tempo-30-Zonen, stationäre Blitzanlagen sowie eine vorgezogene Bemautung der Bundesstraße ein. Auch hat die BI gesammelte Unterschriften übergeben. Laut Pressemitteilung haben „mehr als 2000 Bürger mit ihrer Unterschrift für eine Verbesserung der Verkehrssituation sowie für eine Ortsumgehung votiert“.

Zum Thema „Lkw-Problem“ hat die Bürgerbewegung eine Änderung der Beschilderung im Sinn und sich diesbezüglich an die Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes Würzburg gewandt. Ihrer Meinung nach sollte die aktuelle Beschilderung „Verbot von Lkw-Durchgangsverkehr – 12 Tonnen“ durch ein generelles „Lkw-Durchfahrtsverbot“ mit dem Zusatz „Lieferverkehr frei“ ersetzt werden. Zusätzlich würde durch die Änderung der Beschilderung die momentan geltende 75-Kilometer-Regelung aufgehoben werden und die vornehmlich in Kürnach angesiedelten Speditionsbetriebe müssten die vorhandene A 7 nutzen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die überwiegende Mehrheit der Lastkraftwagen nutze die Strecke zur reinen Durchfahrt ohne Be- oder Entladung. Der geringere Anteil sei dem Lieferverkehr in oder aus den vier Ortschaften zuzuordnen.

Langfristig, so heißt es vonseiten der Bürgerinitiative, sei und bleibe das Ziel die Ortsumgehung der betroffenen Ortschaften. Da es sich um eine Bundesstraße handelt und die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan aufgrund der Parallelität zur A 7 höchst unwahrscheinlich sei, wird durch die BI die Herabstufung zu einer Staatsstraße gefordert.

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