Herrnberg

Bürgermeisterin Klose-Violette: Ein Abschied mit viel Humor

Herzlich verabschiedete Bürgermeisterin Doris Klose-Violette Klärwärter Gerhard Kriegbaum in den Ruhestand und stellte Witali Franz (links), Uffenheims Abwassermeister, vor, der künftig die Ippesheimer Anlage mitbetreuen wird.
Herzlich verabschiedete Bürgermeisterin Doris Klose-Violette Klärwärter Gerhard Kriegbaum in den Ruhestand und stellte Witali Franz (links), Uffenheims Abwassermeister, vor, der künftig die Ippesheimer Anlage mitbetreuen wird. Foto: Gerhard Krämer

Die Amtszeit von Ippesheims Bürgermeisterin Doris Klose-Violette endete am Donnerstag. Sie nutzte diesen Tag, um sich mit einer Bürgerversammlung der etwas anderen Art von den Bürgern im Saal des Gasthauses Saemann zu verabschieden. Die große Zahl an Besuchern wertete Doris Klose-Violette als Zeichen der Solidarität. Ihre Amtszeit von knapp 17 Jahren beleuchtete sie von A bis Z. Auf A wie Allianzen, Arbeitsgruppen und Aktionsgruppen, folgte B wie Beschlüsse. 1315 waren es in öffentlicher Sitzung, 671 in nichtöffentlicher.

Anekdote rund um den Christbaum

C beschrieb sie mit Christbaum und Chaos. Denn beim Gemeinde-Christbaum, über den manches Mal ob seines Aussehens gelästert worden sei, habe einmal die Stromleitung im Weg gestanden. Ein Vorfall, der nicht vergessen ist. Als sie dann mit Bürgermeistern wenig später im Zug Richtung München gesessen sei und kurz vor München der Zug stehen geblieben ist, habe der damalige Egersheimer Bürgermeister Gerhard Wunderlich die logische Frage gestellt, ob sie das auch mit ihrem Christbaum gewesen sei.

Weiter ging es mit Betrachtungen zur Deponie, Einwohnerzahlen, Feldgeschworene und Feuerwehr, Gräben und Bachläufen und dem Haushalt. Bei Letzterem sei die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Uffenheim stets verlässlicher Ansprechpartner gewesen. Deswegen habe sie ihrem Nachfolger auch geraten, dass er seinen Packen Papier nehmen und sich in die VG setzen solle. "Da findest du einen Ansprechpartner."

Einen teils humorvollen Rückblick hielt Bürgermeisterin Doris Klose-Violette an ihrem letzten Amtstag.
Einen teils humorvollen Rückblick hielt Bürgermeisterin Doris Klose-Violette an ihrem letzten Amtstag. Foto: Gerhard Krämer

Mit I wie Ippesheim und der bevorstehenden 1200-Jahr-Feier in 2020, den Jüngsten im Kindergarten und dem Kindergartenteam, der Kläranlage, dem Leerstandsmanagement und den Mitarbeitern ging es weiter. Dabei bedankte Klose-Violette sich bei dem nun ausgeschiedenen zuständigen Mitarbeiter für die Kläranlage, Gerhard Kriegbaum, und verabschiedete ihn offiziell in den Ruhestand. Gleichzeitig hieß sie Uffenheims Abwassermeister Witali Franz willkommen, der sich nun zusammen mit seinem Team vertragsgemäß auch um die Ippesheimer Anlage kümmern wird.

Im Februar zur Altbürgermeisterin ernannt

N-Ergie, Ortsverschönerung und Pfarrhaus folgten. So ist das ehemalige Pfarrhaus in Herrnberchtheim nun, vorbehalten noch der formellen Zustimmung der Landeskirche, im Besitz der Gemeinde, die daraus ein Dorfgemeinschaftshaus machen will. Bei Q wie Quadratmeter Grunderwerb informierte Klose-Violette über den Kauf des alten Bahnhofs in Herrnberchtheim. Weiter ging es mit Regenüberlaufbecken, Seniorenausflügen, Vereinen und dem Wasserbezug.

Für ihren Nachfolger Karl Schmidt hatte sie nicht nur das Dienstsiegel und den Rathausschlüssel dabei, sondern auch ein Bürgermeister-Überlebenspaket mit Nervennahrung und Tee. Schmidt überreichte seiner Vorgängerin ebenfalls ein kleines Präsent und kündigte an, dass Klose-Violette am 15. März verabschiedet werden solle. Bereits am 6. Februar will der Gemeinderat sie zur Altbürgermeisterin ernennen.

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