WÜRZBURG

Bundesweite Fachtagung: Was Pflegekinder brauchen

Die „Stiftung zum Wohl des Pflegekindes“ mit Sitz in Holzminden veranstaltete in Würzburg in Kooperation mit dem Kreisjugendamt eine bundesweite Fortbildung. Es ging darum, was Pflegekinder im Alltag brauchen.

Hermann Gabel, Leiter der Sozialpädagogischen Dienste im Jugendamt des Landkreises Würzburg, hob die Bedeutung von einfühlsamen und kompetenten Adoptiv-, Bereitschafts- und Vollzeitpflegeeltern hervor.

Pflegeeltern und -kinder werden dabei von den Pflegekinderdiensten der Jugendämter unterstützt und fachlich begleitet. Im Landkreis Würzburg waren im vergangenen Jahr 125 Kinder und Jugendliche in anderen als der eigenen Familie untergebracht – aus den unterschiedlichsten Gründen und unter der Hilfesteuerung des Jugendamtes.

„Gerne würde wir noch mehr Kindern, die eine stationäre Hilfe benötigen, in eine Pflegefamilie vermitteln, doch derzeit sind alle Pflegestellen belegt“, erläuterte Sozialpädagogin Petra Fleischmann, Sprecherin des Pflegekinderdienstes beim Landratsamt Würzburg. Familien, die ein Pflegekind aufnehmen, werden vorab sehr intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet, begleitet und immer wieder fortgebildet.

Interessenten können sich ans Kreisjugendamt wenden (kreisjugendamt@lra-wue.bayern.de) oder an den Pflegekinderdienst: Petra Fleischmann (Tel. 0931/8003-564), Monika Schütz (-844) oder Johanna Zschäpitz (-565).

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