WÜRZBURG

Café Ludwig gibt nach über 80 Jahren auf

Café Ludwig – ein Name, mit dem fast jeder Würzburger etwas anfangen kann. Nach über 80 Jahren schließt der traditionsreiche gastronomische Familienbetrieb an diesem Sonntag. Es lohnt sich seit einigen Jahren nicht mehr, sagen der fast 80-jährige Inhaber Kurt Weigand und sein Sohn Udo, der die Geschäfte führt.
Der Aufgang zum Café Ludwig in der Kaiserstraße.
Das waren noch Zeiten: Das „Ludwig“ in der Kaiserstraße im Jahr 1965, als das Lokal nach umfangreichen Renovierungen wiedereröffnet wurde und der Tanzbetrieb florierte. Am Sonntag schließt das Café Ludwig seine Pforten - für immer. Foto: ARCHIVFOTO Hans Heer
Im Jahr 1926 von Konditormeister Otto Wiegand am alten Bahnhof in der Ludwigstraße 1 gegründet, war das Café Ludwig im eleganten „Wiener Kaffeehaus-Stil“ ein sehr beliebter Treffpunkt auch der sogenannten „Oberschicht“, die sich nach dem Theaterbesuch hier ebenso gerne traf wie die Damen am Nachmittag zum Kaffee-Plausch. Das Haus in der Ludwigstraße wurde am 16. März 1945 ebenso total zerstört wie das Elternhaus von Kurt Weigand in der Kaiserstraße. Der Sohn des Firmengründers war damals 18. In der Kaiserstraße entstand bis 1948 im Erdgeschoss das neue Café Ludwig.
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