Würzburg

Carsharing: Würzburg lässt Nürnberg und Bamberg hinter sich

Bei einer Rangliste zum Carsharing-Angebot in deutschen Städten hat Würzburg von insgesamt 740 Kommunen den 35. Platz belegt. Warum die Stadt so gut abgeschnitten hat.
Wer in Würzburg ein Auto leihen möchte, hat gute Chancen. Bei einer Untersuchung schnitt die Domstadt in Sachen Verfügbarkeit gut ab. Foto: Thomas Obermeier

Der Trend zum Teilen statt Besitzen hält an. Mittlerweile gibt es in Deutschland rund 740 Städte, in denen sich Autos leihen lassen. Der spontane Großeinkauf, ein Ausflug ins Grüne oder die Fahrt zu Freunden wird damit auch ohne eigenen Pkw einfacher. In Würzburg gibt es seit 2013 das Car-Sharing-Angebot Scouter des Unternehmens Sharegroup. Aber auch das Autohaus Rumpel & Stark bietet seit 2016 Car-Sharing an.

Mehr Autos im Frühjahr

Die Anbieter haben ihre Leih-Autos an den verschiedenen Standorten in der Stadt platziert. In Würzburg gibt es aktuell 29 Stationen. 20 davon sind von der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) betriebene Mobilstationen. Im neuen Stadtteil Hubland gibt es inzwischen drei Carsharing-Stationen. Mit Heidingsfeld, Heuchelhof und Lengfeld sind auch schon drei Außenstadtteile ans Würzburger Carsharing-Netz angeschlossen. Im Frühjahr 2020 sollen dann noch drei weitere Mobilstationen dazu kommen. Bei einer Untersuchung des Bundesverbands Carsharing  zum Carsharing-Angebot in deutschen Städten hat Würzburg von insgesamt 740 Kommunen den 35. Platz belegt.

Hier gibt es in Würzburg Autos zum Leihen

Auf etwa 2500 Einwohner kommt ein Carsharing-Fahrzeug, heißt es in einer Pressemitteilung von scouter. Das reicht für den Platz weit vorne in der Untersuchung, die alle Leih-Angebote (Station und frei stehend) zusammenfasst. Damit schneidet die Domstadt nach diesem Ranking beispielsweise besser ab als Städte wie Bamberg oder Nürnberg.

Karlsruhe auf Platz 1

Die vergleichsweise hohe Dichte an Leih-Fahrzeugen kommt in den meisten Städten vor allem durch stationsgebundene Angebote zustande. Anders verhält es sich in Millionenstädten wie München, Berlin oder auch Köln. Dort lassen sich laut Pressemitteilung "frei stehende" Autos öfter finden. Auf Platz eins landet Karlsruhe. Die Stadt lässt damit die Metropolen München (Platz zwei), Hamburg (Platz drei) und Berlin (Platz vier) hinter sich.

So funktioniert die Leihe
Am Beispiel des scouter/WVV-Angebots: Nach der Registrierung auf der Homepage des Anbieters und der Prüfung von Personalausweis und Führerschein im Kundenzentrum der WVV in der Domstraße, erhält der Nutzer eine Chipkarte. Die Fahrzeuge werden über das Internet, telefonisch oder per App gebucht und dann mit der Chipkarte oder App geöffnet. Der Autoschlüssel befindet sich im Fahrzeug; getankt wird bei Bedarf mit der Tankkarte. Die Abrechnung erfolgt über die Kilometer- und Zeitpreise.

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