WÜRZBURG

DNA könnte noch mehr Beweise liefern

Der Fahndungserfolg in Freiburg stellt den guten Ruf der Gen-Spur wieder her, der durch eine Laborpanne angekratzt war. Sollten mehr Informationen aus DNA gewonnen werden?
Kriminaltechnisches Institut des LKA
Ein Haar führte zum möglichen Mörder: In Freiburg wurde der gewaltsame Tod einer Studentin mithilfe der DNA-Analyse geklärt. Doch die könnte mehr Informationen liefern, als bisher erlaubt ist. Foto: Foto: F. Kraufmann, DPA
Manchmal hängt die Aufklärung eines Mordes an einem Haar – wie jetzt in Freiburg. Dort war die Medizinstudentin Maria L. auf dem Heimweg von einer Party überfallen, vergewaltigt und getötet worden. Mühsam suchten Spurensicherer die Umgebung des Leichen-Fundortes ab. Sie fanden ein Haar an einer Brombeerhecke, das mit gesicherten DNA-Spuren an der Leiche übereinstimmte. Nun suchten Polizisten nach einem Mann mit gefärbten langen Haaren. Tagelang werteten sie Videoaufzeichnungen aus der Straßenbahnlinie 1 aus, die in die Nähe des Tatorts führt. Dabei fiel einer Polizistin ein junger Mann mit schwarzem ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen