OCHSENFURT

Dank für die Rettung der Stadt

Nach über sechs Jahrzehnten bekommen diejenigen Frauen ein deutlich sichtbares Zeichen des Dankes, die am Ende des Zweiten Weltkrieges durch entschlossenes und selbstloses Handeln maßgeblich dazu beitrugen, dass die Stadt unzerstört blieb.
„Eine spannende Aufgabe“ nennt der Winterhäuser Bildhauer Thomas Reuter seine Arbeit am Denkmal für die Ochsenfurter Frauen, die 1945 durch Räumung von Barrikaden maßgeblich zur Rettung der Stadt beitrugen. Das Denkmal wird am Donnerstag am Bollwerk aufgestellt und am Sonntag der Öffentlichkeit präsentiert.
„Eine spannende Aufgabe“ nennt der Winterhäuser Bildhauer Thomas Reuter seine Arbeit am Denkmal für die Ochsenfurter Frauen, die 1945 durch Räumung von Barrikaden maßgeblich zur Rettung der Stadt beitrugen. Foto: FOTO Klaus L. Stäck
Die Idee einer Erinnerungsstätte kam im Arbeitskreis Geschichte der Stadt Ochsenfurt auf, als es um die Aufarbeitung des Kriegsendes im Hinblick auf den 60. Jahrestag im Jahr 2005 ging. Bei den Recherchen wurde noch einmal die außerordentliche Leistung der Frauen deutlich. Sie hatten nicht nur die Erhaltung der Stadt ermöglicht, sondern auch hohen Blutzoll verhindert und dafür ihr eigenes Lebens aufs Spiel gesetzt. Gefahr drohte von innen und von außen Die US-Truppen rückten von Südwesten her immer näher. In der Stadt wurden Vorbereitungen zur Verteidigung ...
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