Dank für sportliches und gesellschaftliches Wirken

Würzburg (sv) Die Stadt lud ein, und die Vorstandschaft und zahlreiche Mitglieder des Akademischen Ruderclubs Würzburg (ARCW) kamen, denn sie sollten geehrt werden. Anlass war das 100-jährige Bestehen des Clubs, und es gab viel Lob.

Bürgermeister Dr. Adolf Bauer gratulierte nicht nur zu den hervorragenden Erfolgen, vielmehr sieht er nach umfangreichen Bauarbeiten am Bootshaus und einer aktiven Vorstandschaft "die Basis für weitere erfolgreiche Jahre".

Vorsitzender Just Jahn betonte die Verbundenheit zur Heimatstadt und das lange sportliche und gesellschaftliche Wirken des Clubs. Er übergab das erste Exemplar der neu erstellten Clubchronik an Bürgermeister Bauer, in der die Geschichte erstmals umfassend aufgearbeitet wurde. Jahn dankte zudem Clubkamerad Rüdiger Praun, der federführend das Werk unter erheblichem Zeitaufwand erstellte.

Jahn nutzte die Gelegenheit, auch der Stadt für die "vorbildliche Sportförderung und Zusammenarbeit" zu danken: "Ohne sie wären die Rennsport-Erfolge der letzten Jahre - Bayerische Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften, Weltmeister, Silbermedaille bei den Olympischen Spielen, neunmal Gewinn des Bayerischen Löwen und und und - nicht zu erzielen gewesen." Er stellte die zur Zeit erfolgreichsten Ruderinnen des Clubs Nora Wehrhahn, Laura Tasch und Fides Piepenbrink vor.

Jahn ging auch auf die wechselvolle Geschichte des Clubs ein. So entging der Club in der NS-Zeit knapp einer Zwangsauflösung, seinen Namen durfte er bis Kriegsende nicht führen. In den letzten Kriegstagen wurde das Bootshaus und fast die gesamte Flotte zerstört. Mehrfach wurde der Club massiv bedrängt zu fusionieren. Heute präsentiert sich der Club "als einer der erfolgreichsten und leistungsfähigsten Ruderclubs mit rund 500 Mitgliedern", heißt es in einer Pressemitteilung.

Übrigens: Öffentlich wird das Jubiläum vom 8. bis 10. Juli am Bootsplatz mit einer Einladungsregatta gebührend gefeiert.

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