WÜRZBURG

Das Blutbad des 21. April 1349 in Würzburg

Geschichte für die Gegenwart: Ein historischer Roman über das Ende der mittelalterlichen Würzburger Judengemeinde packt ein tragisches Ereignis, das nur Experten kennen, in eine spannende Handlung. Neueste Forschungen sind eingearbeitet.
Roman Rausch. Foto: Foto: Gunther Schunk
Dass am 21. April 1349, einem kalten Dienstag, in Würzburg etwas Schreckliches geschah, ist unzweifelhaft. Hunderte von Juden – Männer, Frauen und Kinder – fanden den Tod. Aber: Zündeten sie ihre Häuser am Marktplatz selbst an, weil sie Angst hatten, wegen der grassierenden Pest als angebliche Brunnenvergifter ohnehin ermordet zu werden, wie es die mittelalterlichen Chronisten Michael de Leone und Lorenz Fries überliefern? Oder wurden sie Opfer eines Massakers, das Würzburger Bürger unter stillschweigender Duldung des bischöflichen Stadtherrn und seiner Ordnungskräfte anzettelten? Jener Tag ist ...
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