Würzburg

Das „Eckhaus“ in der Langgasse besteht seit 25 Jahren

Die Geschäftsinhaber Birgit und Martin Oechsner (vorne) und ihr Team freuen sich über 25 Jahre „Eckhaus“.
Die Geschäftsinhaber Birgit und Martin Oechsner (vorne) und ihr Team freuen sich über 25 Jahre „Eckhaus“. Foto: Zwirner

„Es tut einfach gut, hier zu sein. Ich schaue mich gern im Laden um, hier gibt es was, was Meier und Müller nicht haben“, sagt eine Kundin voller Überzeugung. Sie hat kurz nach 10 Uhr das „Eckhaus“ in der Langgasse betreten. Sie lächelt. Ihre Augen schweifen suchend über die hell erleuchteten Auslagen. Nach etwa einer Viertelstunde wird sie fündig: Sie hat sich für einen silbernen Kerzenhalter entschieden. Mit zufriedener Miene verabschiedet sie sich an der Kasse von der Verkäuferin.

Das „Eckhaus“ – zentral gelegen in der City zwischen Domstraße und Marktplatz – wird von den Kunden gern angenommen – und das inzwischen seit 25 Jahren. Besonders die Inhaber Birgit und Martin Oechsner freuen sich über das Jubiläum. Für sie ist das Geschäft ein Beweis, dass ihr Konzept voll und ganz aufgegangen ist. Es lautet: „Wir verkaufen nur das, was uns gefällt – denn das gefällt auch anderen!“ Das „Eckhaus“ bietet stilvolle Wohnaccessoires und Deko-Sachen, Kleidung, Modeschmuck, Bettwäsche, Gewürze, Taschen vieles andere mehr – nicht nur aus Deutschland, sondern beispielsweise auch auch aus Italien, England und Skandinavien.

Birgit und Martin Oechsner – sie aus Paderborn stammend, er gebürtiger Freiburger – haben sich während ihres Studiums der Kunstgeschichte in Würzburg kennen und lieben gelernt. Sie heirateten und wagten 1993 den Sprung ins Geschäftsleben. Der ursprünglich kleine Eck-Laden mit gerade mal ca. 50 Quadratmetern Verkaufsfläche hatte es ihnen sofort angetan.

Das breit gefächerte Sortiment sollte „Dinge umfassen, die es sonst in Würzburg nicht gibt,“ sagt Martin Oechsner. „Und das gilt bis heute.“ Ein Beispiel ist das „Würzburger Stadtlicht“, ein Set zum Zusammenstecken, das Konturen von Residenz, Dom, Marienkapelle und Festung ins Szene setzt. Die Oechsners sind oft auf Messen im In- und Ausland unterwegs. Dabei stoßen sie immer wieder auf neue Hersteller mit außergewöhnlichen Produkten. Wenn sie davon „begeistert“ sind, werden diese ins Programm aufgenommen. „Als Kunsthistoriker haben wir zu sehen und zu entdecken gelernt.“

Das Ladengeschäft wurde 1999 vergrößert, 2013 um ein weiteres Mal. Heute verfügt es über 300 Quadratmeter Verkaufsfläche auf zwei Etagen und lockt mit einem romanischen Gewölbekeller aus dem 1200 Jahrhundert. Es gibt im Haus vier Ferienwohnungen, die gern von Städtetouristen und Studenteneltern gebucht werden.

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