WÜRZBURG

Das Ende der Siligmüllerbrücke

Fast 14 Jahre hat sie marode und ohne Funktion vor sich hingestanden, nun ist die Siligmüllerbrücke abgerissen. Ein Neubau ist beschlossene Sache. Doch wie und wann die Verbindung zwischen Innenstadt und Frauenland kommt, ist noch völlig offen und hängt von der neuen Straba-Linie zum Leighton Areal ab.
Ein noch ungewohntes Bild. Der ICE rauscht unter keiner Siligmüllerbrücke am Stadtring mehr durch. Foto: FOTO Thomas Obermeier
Dass es nicht irgendeine Brücke war, sondern bisweilen ein Politikum, machten die zahlreichen Diskussionen um eine mögliche Sanierung bis hin zu einem ersatzlosen Abriss deutlich. So brandeten zuletzt ziemlich genau vor zwei Jahren die Wellen hoch, als der Abriss der Brücke auf der Tagesordnung des Bauausschusses stand und als Nachfolgebau lediglich eine Fuß- und Radwegebrücke beschlossen werden sollte. Doch schon damals zeichnete sich ein Abzug der Amerikaner vom Leighton-Areal ab, so dass keiner die Auto-Verbindung zum voraussichtlich neuen Stadtteil voreilig kappen wollte. Folglich nahm die damalige OB ...
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