FRAUENLAND

Das Frauenland ist über ein Jahrhundert einfach gewachsen

Rund 100 Jahre ist es her, dass die Besiedlung des Frauenlandes, des „Vorgartens“ der Stadt, langsam begonnen hat. Vorwiegend, weil kein Platz für größere Entwicklungen in der Innenstadt war. Eigentümer der Ländereien im Frauenland waren die Klöster und auch das Bürgerspital. Das hatte bei der Besiedlung mit Grundstücken, die über Erbbaurechte vergeben wurden, eine große Bedeutung. Die Stadt hatte immer Einfluss über die Stiftungen, andererseits war wenig Raum für große Grundstücksspekulationen.

Richtiges Gewerbe mit Arbeitsplätzen siedelte sich nur am Rande an, von kleinen Betrieben für die Nahversorgung einmal abgesehen. Doch auch die gibt es heute nicht mehr. Nennenswert wäre die Schokoladen-Frankonia am Stadtring, die längst ihren Betrieb eingestellt hat. Teilweise ist auf dem Gelände Wohnungsbau entstanden. Die Welt-Firma für Spezial-Kugellager Reinfurt an der Gneisenaustraße wäre noch zu nennen, die aber kaum jemand dem Frauenland zuordnet. Doch auch diese Produktionsstätten stehen heute leer. Die Hubland-Universität gehört offiziell zum Frauenland. Um sie verkehrsmäßig anzuschließen, war beim Bau die Trautenauer-Straße gedacht. Diese wird derzeit saniert, die Kostenbeteiligung der Anwohner ist umstritten.

Rückblick

  1. Wo das Zentrum geplant war, ist heute eine Oase
  2. Die integrative Kraft des Sports
  3. Überzeugt vom Heuchelhof
  4. Mit neuer Identität raus aus dem Getto
  5. Heuchelhof: Nicht mal halb so groß wie geplant
  6. Zum Abschluss vom Frauenland an den Heuchelhof
  7. Das Frauenland ist über ein Jahrhundert einfach gewachsen
  8. Kulturelles Aushängeschild: Kunstmaler Curd Lessig
  9. Urgestein der Keesburg
  10. Ziemlich schwarz und doch auch grün
  11. Ein Turbo-Dorf wächst immer noch weiter
  12. Ein Kuhstall neben der Sparkasse und Apotheke
  13. Lengfeld: Platz für Gewerbe und Familien
  14. Die Stimme der Bürgerschaft
  15. Die Fantasie der Kinder wecken
  16. Jahrhunderte unter dem Schutz des Bischofshuts
  17. Der Stadtbezirk Altstadt in Zahlen
  18. Alexandra Memmel: leidenschaftliche Stadtführerin
  19. Die Brückenheiligen
  20. Meist müssen private Bauherren planen
  21. Ein Stück Stadt, das gerne Dorf ist
  22. Goldener Löwe von Stift Haug
  23. Das wandelnde Ortsarchiv
  24. Als die Traktoren mit der Apfelernte Schlange standen
  25. Versbach: ein familienfreundlicher Stadtteil
  26. Der Stadtteil, der ein richtiges Städtle ist
  27. Weine, Vereine und prominente Söhne
  28. Als Weinprinzessin auch im Weinberg
  29. Ein Täschner für die Einkaufsstraße
  30. Bayla-Abbruch, XXXL-Offensive und neue Wohnungen
  31. Stadtteilserie: Von Grombühl nach Heidingsfeld
  32. Grombühl: Bunt, vielfältig und oft unterschätzt
  33. Grombühl: Eine Mischung aus Berlin und Kaff
  34. Grombühl: Eine Welt der kleinen Leute
  35. Grombühl: Uralt und international
  36. Wissenswertes über Rottenbauer
  37. Ernst Köhler war Nordbayerns erster Biobäcker
  38. Der letzte Bürgermeister
  39. Denunziert in Rottenbauer
  40. Rottenbauer: Würzburgs kleinster Stadtteil wächst weiter
  41. Was von den Leighton Barracks in Zukunft übrig bleibt
  42. Letzter Hieb am Galgenberg
  43. Der Professor für Kartoffeln
  44. Wissenswertes zum Neuen Hubland
  45. Topographisch und ökologisch auf hohem Niveau
  46. Hochhäuser im Tal und Eigenheimer am Hügel
  47. Lindleinsmühle: Kleiner Stadtteil, viele Menschen
  48. Schwimmen im Bad oder Essen in der Schüler-Betreuung?
  49. Zu Fuß in die Innenstadt: Otto Schneider läuft
  50. Ein Fan der Sauberkeit: Elfriede Friedrich

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