OCHSENFURT

Das Zelt fürs Bratwurstfest steht schon

Hauruck! Mit vereinten Kräften schafften es die Mitglieder des Volkstrachtenvereins am Samstag, die Plane übers Festzelt zu ziehen.
Hauruck! Mit vereinten Kräften schafften es die Mitglieder des Volkstrachtenvereins am Samstag, die Plane übers Festzelt zu ziehen. Foto: USCHI MERTEN

Viele Mitglieder des Trachtenvereins, auch junge Leute, waren bereits am vergangenen Samstag morgens um 8 Uhr zum Festplatz gekommen, um mitzuhelfen. Das Zelt vom Zeltverleih Müller in Hohestadt war angeliefert worden und sofort wurde mit dem Aufbau begonnen.

Es ist schon eine enorme Leistung, die der Trachtenverein jedes Jahr wieder stemmt. Es kostet nicht nur Zeit, sondern auch viel Kraft. Das Gestänge muss Stück für Stück aufgestellt werden. Die Pfosten werden mit riesigen Nägeln im Boden verankert. Dann werden die Planen hochgezogen, wofür einige Personen notwendig sind, um diese von einer Seite zur anderen zu ziehen.

Schwindelfreie Leute

Außerdem sind einige schwindelfreie Leute erforderlich, die bei Bedarf, etwa wenn die Plane hängt oder nicht ganz gerade ist, am Gestänge hochklettern und die Plane wieder richten. Wenn das Zelt dann steht, werden Tische und Bänke aufgebaut und auch die Dekoration darf natürlich nicht fehlen.

Der Trachtenverein ist wie jedes Jahr gut vorbereitet, so dass das Bratwurstfest vier Tage lang gefeiert werden kann. Es beginnt am Samstag, 3. Juni um 18 Uhr mit einem Festzug vom Oberen Tor durch die Stadt zum Festplatz. Traditionell wird am Marktplatz ein Zwischenstopp eingelegt. Dort wird Freibier, das heuer von der Kauzen-Bräu stammt, aus dem Löschwagen für alle ausgeschenkt.

Um 19 Uhr ist der offizielle Bieranstich im Festzelt durch Bürgermeister Peter Juks, der von den Schützen angekündigt wird. Und ab 19.30 Uhr ist ein Stimmungsabend mit „Die Gaudirocker“ angesagt.

Am Sonntag, 4. Juni, ab 14 Uhr wird weiter gefeiert mit „Blechintakt“ und ab 19 Uhr spielen „Die Party-Vögel - Best Hits for you“ und wollen das Zelt zum Brodeln bringen.

Am Montag, 5. Juni, findet heuer wieder der traditionelle Pfingstritt statt. Viele Reiter hoch zu Ross, geschmückte Kutschen und festliche Fußgruppen ziehen ab 13 Uhr durch die Stadt zur Wolfgangskapelle, um sich segnen zu lassen. Anschließend ist ab 14 Uhr Festbetrieb mit den „Marktbreiter Musikanten“.

Der „Ochsenfurter Nationalfeiertag“ am Dienstag ist Pflicht für alle Ochsenfurter. Der Festbetrieb startet um 13 Uhr. Ab 14 Uhr spielt die Zeubelrieder Oldie-Band „Die Linsenspitzer“ und ab 18 Uhr sorgt die „Musikkapelle Winterhausen“ für Unterhaltung.

Das große Abschluss-Feuerwerk der viertägigen Feier ist gegen 22.30 Uhr.

Neuer Weg

Wegen der Bauarbeiten an der Neuen Mainbrücke stellt sich der Pfingstritt-Zug erstmals auf den Mainwiesen auf der Kleinochsenfurter Seite auf. Der Weg führt über die Alte Mainbrücke, vorbei am Schlössle, dann über den Vorhof durch das Bollwerk. Dann geht es wie üblich weiter durch das Klingentor und die Altstadt, über die Uffenheimer Straße hinauf zur St. Wolfgangskapelle.

Beim Ochsenfurter Pfingstritt zeigen sich Ross und Reiter immer von ihrer besten Seite.
Beim Ochsenfurter Pfingstritt zeigen sich Ross und Reiter immer von ihrer besten Seite. Foto: ARCHIVUSCHI MERTEN

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