WÜRZBURG

Das ist das beste Startup Würzburgs 2017

Platz 1: Carsten Lexa (links), Experte im Bereich von Jungunternehmen, übergibt Gregor Stühler vom Gewinner-Startup Scoutbee den „Pokal“ des Gründerwettbewerbs.
Platz 1: Carsten Lexa (links), Experte im Bereich von Jungunternehmen, übergibt Gregor Stühler vom Gewinner-Startup Scoutbee den „Pokal“ des Gründerwettbewerbs. Foto: Lucas Kesselhut

Kreativ und motivert waren sie alle, doch gewinnen konnte nur ein Jungunternehmen: Scoutbee wurde mit 26,9 Prozent der Stimmen zum besten Würzburger Startup des Jahres gewählt. Die digitale Plattform hilft dabei, eine Kette von Partnern eines Unternehmens, die an der Lieferung der jeweiligen Produkte oder Leistungen beteiligt sind, besser zu koordinieren, um eine effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Hat ein Automobilhersteller beispielsweise einen Lieferanten in Mexiko und es geschieht eine Naturkatastrophe in diesem Gebiet, könne Scoutbee schnell Auskunft darüber geben, welche Auswirkungen das auf die Wertschöpfungskette des Automobilherstellers hat.

Trotz einiger Unklarheiten auch von Seiten der Jury, konnte Gregor Stühler vom 2015 gegründeten Unternehmen durch seinen Vortrag und die Referenzen überzeugen. „Ich bin vollkommen überwältig und wir fühlen uns als Unternehmen sehr geehrt“, freute er sich, nachdem das Ergebnis verkündet wurde. Neben Ruhm und Ehre ging es um einen „Pokal“ und ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Platz zwei sicherte sich das Yoga-Board, ein regional produziertes Fitness-Gerät aus Holz. Platz drei ging an vAudience. Das Unternehmen stellt virtuelle Stadien für große Events wie Konzerte oder Videospiel-Meisterschaften zur Verfügung.

Lob für Würzburger Startup-Szene

Um den Titel kämpften noch drei weitere Unternehmen. Die Emqopter GmbH (Drohnentechnologie für den zivilen Einsatz, S4 (Produzent von Kleinsatelliten) und die Flüchtlingsinitiative integrAi.de e.V. (Integration von Flüchtlingen in das Arbeitsleben). Die Jury lobte im Anschluss der Veranstaltung vor allem die verschiedenen Geschäftsfelder und im Allgemeinen die Gründerszene in Würzburg. Die hob auch Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, hervor. Er sendete sein Grußwort per Video.

Begleitet wurde die Veranstaltung von einer fachkundigen Jury, zu der Adrian Altomari von der BayStartUP GmbH gehörte, ebenso wie Prof. Michael Müßig von der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule und Dr. Joachim Kuhn von der Würzburger va-Q-tec AG. Auch in der Jury waren Simon Kiesel von der KIM Krick Interactive Media GmbH und Constantin Carl, der seit 2012 speziell in der Gründerszene aktiv ist.

Förderung von Startups

Die Initiative Gründen@Würzburg zur Förderung der Würzburger Gründerszene hatte 2016 zum ersten Mal einen Wettbewerb dieser Art in Würzburg veranstaltet. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hatten die Organisatoren auch vergangenes Jahr sechs Würzburger Startups ausgewählt, gegeneinander anzutreten. Die Initiative besteht bereits seit rund drei Jahre und hat sich zum Ziel gesetzt, im Raum Würzburg die Gründerszene zu unterstützen und zu fördern. Träger sind Unternehmen, Institutionen und Organisationen sowie Einzelunternehmer.

Zum zweitbesten Würzburger Startup des Jahres gewählt: Mit sportlichem Einsatz von Isabelle Blaich landete das Yoga-Board, ein regional hergestelltes Fitness-Gerät aus Holz, auf Platz zwei des Wettbewerbes.
Zum zweitbesten Würzburger Startup des Jahres gewählt: Mit sportlichem Einsatz von Isabelle Blaich landete das Yoga-Board, ein regional hergestelltes Fitness-Gerät aus Holz, auf Platz zwei des Wettbewerbes. Foto: Lucas Kesselhut

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