WÜRZBURG

Das letzte Wohnhaus steht in der Frankfurter Straße: Orte der Erinnerung an Leonhard Frank

Als Leonhard Frank am 18. August 1961 starb, da hatte man in seiner Heimatstadt Würzburg schon die Idee, eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen. Doch die Würzburger, zumindest die politisch Verantwortlichen, konnten sich auch ein Jahr nach seinem Tod noch nicht dazu durchringen.
Geburtshaus: Franks Elternhaus in der Zeller Straße fiel einem Straßenausbau zum Opfer. Heute erinnert dort eine Tafel an den Autor.
Als Leonhard Frank am 18. August 1961 starb, da hatte man in seiner Heimatstadt Würzburg schon die Idee, eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen. Doch die Würzburger, zumindest die politisch Verantwortlichen, konnten sich auch ein Jahr nach seinem Tod noch nicht dazu durchringen. Im Stadtrat gab es jedenfalls 1962 keine Mehrheit dafür. Denn noch trugen die Würzburger, die Leonhard Frank zehn Jahre vorher, 1952, nach seiner Rückkehr aus dem Exil in den USA, mit der Silbernen Stadtplakette geehrt hatten, ihm nach, dass der Schriftsteller in seinen Romanen nicht jenes schöne Würzburg-Bild zeichnete, ...
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