Daten & Fakten: Leighton Barracks

Die Leighton Barracks wurden als Kaserne von den US-Streitkräften nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem ehemaligen Gerbrunner Flugplatz eingerichtet.

Bereits 1951 begannen die Amerikaner mit dem größten geschlossenen Bauprojekt in Würzburgs Nachkriegszeit: 14 große Wohnblocks wurden errichtet, der so genannte „Skyline Hill“.

Über die Jahre baute man die Infrastruktur immer weiter aus. So existierten Grundschule, Mittelschule und Highschool sowie – erst 1998 eröffnet – das PX als größtes amerikanisches Einkaufszentrum in Europa.

Mit einer Fläche von knapp 135 Hektar waren die Leighton Barracks etwa so groß wie die Würzburger Innenstadt innerhalb des Ringparks.
 
Von 1945 bis 1955 sowie von 1996 bis 2006 waren sie die Heimat der 1. US Infanterie Division, der „Big Red One“. Von 1958 bis 1996 war hier die 3. US Infanterie Division stationiert.

In Spitzenzeiten lebten über 10 000 amerikanische Soldaten, Zivilangestellte und Angehörige in den Leighton Barracks.

Nach ihrer Räumung wurden sie am 14. Januar 2009 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben. Die Universität will sich auf 39 Hektar in den „Leightons“ fast verdoppeln.

Derzeit läuft die zweite Stufe eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs. Außerdem soll 2018 eine Landesgartenschau auf dem Areal stattfinden.

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