WÜRZBURG

Dauthendey-Gesellschaft hat sich aufgelöst

Dauthendey       -  MaxDauthendey
MaxDauthendey Foto: Stadtarchiv Würzburg

Die 1934 gegründete Max-Dauthendey-Gesellschaft, Würzburgs älteste literarische Gesellschaft, hat sich aufgelöst. Einen entsprechenden Beschluss fasste die letzte Mitgliederversammlung am 13. Mai.

Dies teilten jetzt die ehemaligen Vorstandsmitglieder Willi Dürrnagel und Daniel Osthoff mit. Die Bestände wie Bücher, Ton- und Film-Aufnahmen sowie Briefe und Zeichnungen von Max Dauthendey werden in die Obhut des Stadtarchiv übergeben. Hier kann jeder Interessierte Einblick nehmen.

Gleichzeitig wurde ein Freundeskreis Max Dauthendey ins Leben gerufen, der durch E-Mails in Verbindung steht, wenn es um Neuigkeiten und Aktivitäten um Leben und Werk des Würzburger Dichters geht.

Zuletzt hatte die Gesellschaft noch 73 Mitglieder, die im Durchschnitt 70 Jahre und älter waren, berichtete Daniel Osthoff im April. In früheren Zeiten gab es Lesungen und kleinere Forschungsprojekte. Seit den neunziger Jahren wurden insgesamt zehn Broschüren veröffentlicht. Zuletzt kam noch eine großzügige Dokumentation des malerischen Werks Max Dauthendeys hinzu. Insgesamt jedoch, so Osthoff, habe das Vereinsleben in letzter Zeit schon nahezu brach gelegen.

Kontakt zum Freundeskreis über das Antiquariat Daniel Osthoff in der Martinstraße 19. Auf der von Georg Hippeli betreuten Seite www.max-dauthendey.de, sind Hinweise zu seinem Werk und seiner Person zu finden.

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