Grombühl

Demokratiekonferenz mit Josef Schuster  

Josef Schuster berichtet auf der Demokratiekonferenz, dass sich Juden in Deutschland häufig nicht als Deutsche wahrgenommen fühlen. Was kann man gegen Antisemitismus tun?
Thomas Heppener, Patrick Siegele, Josef Schuster, Hülya Düber und Stephanie Böhm eröffnen die Ausstellung im Fechenbach-Haus. Foto: Angie Wolf
Josef Schuster, Würzburger und Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, berichtete bei der Demokratiekonferenz im Felix-Fechenbach-Haus, dass die Juden in Deutschland froh darüber seien, "heute in einem Staat zu leben, der jüdisches Leben schützt". Er schränkte ein: So vehement wie lange nicht kämpften sie zurzeit für ihre Grundrechte. Juden, die ihr Jüdischsein offen leben, würden angepöbelt, angestarrt oder geschlagen. Sie erlebten heute nicht nur den klassischen und den sekundären Antisemitismus, der das Opfer-Täter-Verhältnis umdreht. Schuster zitierte einen Satz des israelischen ...
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