Sommerhausen

Denkmalschutzmedaille für die Renovierung des Sommerhäuser Rathauses

Freuen sich über die Denkmalschutzmedaille für Sommerhgausen (von links): Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst), Fritz Steinmann (Bürgermeister Sommerhausen), Thomas Bidner (stellvertretender Bürgermeister Sommerhausen), Cornelia Knauf (Architekturbüro Friedrich Staib), Petra Busch (Markt Sommerhausen), Stefan Diroll (Markt Sommerhausen), Ernst Joßberger (Stellvertretender Landrat Landkreis Würzburg) und Mathias Pfeil (Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege).
Freuen sich über die Denkmalschutzmedaille für Sommerhgausen (von links): Bernd Sibler (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst), Fritz Steinmann (Bürgermeister Sommerhausen), Thomas Bidner (stellvertretender Bürgermeister Sommerhausen), Cornelia Knauf (Architekturbüro Friedrich Staib), Petra Busch (Markt Sommerhausen), Stefan Diroll (Markt Sommerhausen), Ernst Joßberger (Stellvertretender Landrat Landkreis Würzburg) und Mathias Pfeil (Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege). Foto: Robert Haas

Für das Engagement bei der Instandsetzung des Sommerhäuser Rathauses erhielt Bürgermeister Fritz Steinmann stellvertretend für die Gemeinde Sommerhausen die Denkmalschutzmedaille.

Die vorbildliche Zusammenarbeit der Gemeinde, der Architekten und Fachplaner mit den Denkmalschutzbehörden führte zu einem beispielgebenden Ergebnis, das die Belange von Denkmalschutz, modernem Brandschutz und Versammlungsrecht gelungen miteinander verbindet, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Sommerhäuser Bürger können nun ihr Rathaus für die nächsten Generationen wieder als Gemeindezentrum nutzen und ihren Gästen präsentieren.

Seit über 450 Jahren wird das Rathaus in Sommerhausen als Verwaltungs- und Begegnungsstätte der Bürgerschaft genutzt. Der 1558 erbaute, repräsentative Bau entstand am Übergang von Gotik zu Renaissance und stellt ein Denkmal von landesweiter Bedeutung dar: Neben dem historischen Grundriss hat sich die umfangreiche und in dieser Dichte nur selten überlieferte Ausstattung erhalten.

Die Ratsstube besitzt noch Stühle und rautenförmige Tische aus der Zeit der Renaissance, den Festsaal schmücken figürliche Wandmalereien und Geweihleuchter. Nach der Restaurierung wird das historische Rathaus heute wieder für Gemeinderatssitzungen, Trauungen und Empfänge genutzt. Die Historische Ratsbibliothek und das Gemeindearchiv wurden klimatisch und sicherheitstechnisch auf den Stand der Zeit gebracht.

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