Erlabrunn

Der Anfang vom Ende des Schweigens

Drei quälend lange Jahre währt das zähe Ringen um die Wahrheit. Was geschah am 5. Januar 2016, als Gisela K. in Erlabrunn überfahren und getötet wurde? Jetzt kommt Licht ins Dunkel.
Gedenken an Gisela K.: Kerzen stellten Unbekannte im Januar 2018, am zweiten Jahrestag ihres Todes, an die Unfallstelle in Erlabrunn.  Foto: Rudolf Wagner
Der weißhaarige Mann in der Reihe hinter dem Angeklagten litt wochenlang still vor sich hin, im Gerichtssaal und in seiner Heimatgemeinde Erlabrunn (Lkr. Würzburg). Nur der hochrote Kopf zeugte davon, wie sehr den 78-jährigen Erich K. die Situation auch gesundheitlich mitnahm, so grausam zum Witwer gemacht worden zu sein. Wenn Erich K. vom Gericht nach Hause kam, mussten er und seine Söhne Gaston und Marco sich im heimischen Erlabrunn von manchen Mitbürgern anhören: Sie seien schuld, dass ein Riss durchs Dorf gehe. Ihre Familie habe dafür gesorgt, dass der angesehene Feuerwehr-Kommandant Günther K. nun auf ...
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