Ochsenfurt

Der Nikolaus kam heuer früher

Nieselregen und grauer Himmel konnte die Ochsenfurter Läufer nicht aufhalten. Am Ende wurden sie sogar gleich doppelt belohnt.
Trotz Gewusel und nasser Strasse verlief der Start der Bambinis genauso reibungslos wie das Rennen.
Trotz Gewusel und naßer Strasse verlief der Start der Bambinis genauso reibungslos wie das Rennen. Foto: Helmut Rienecker

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37. Nikolauslauf Teil 2

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37. Nikolauslauf Teil 3

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37. Nikolauslauf Bambini & Schüler

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Immer an einem Sonntag um den Nikolaustag herum findet das größte sportliche Ereignis in Ochsenfurt statt. Schon zu 37. Mal richtete die Leichtathletikabteilung des TVO am Ersten Advent  ihren Nikolauslauf aus.

Seit dem Sommer laufen im Verein die Vorbereitungen für dieses Großereignis. Am Tag des Laufs sorgen über 50 Vereinsmitglieder für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Das beginnt mit der Ausgabe der Startnummern und der T-Shirts in der Dreifachturnhalle. Dort befindet sich auch die "Rennleitung", bei der alle Fäden zusammenlaufen. Ein anderes Team sorgt in der Turnhalle für die Verköstigung der Läufer und der Gäste. Mit belegten Brötchen, Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreien Getränken. Am Marktplatz sorgen die Handballer des Vereins für die Verköstigung mit Bratwürsten, Glühwein und alkoholfreien Getränken. In der Turnhalle finden nach den jeweiligen Läufen auch die Siegerehrungen statt. Dabei bekommen die schnellsten drei Läufer in ihrer Klasse jeweils einen Sachpreis, gesponsert von Ochsenfurter Firmen. Und natürlich erhält jeder Teilnehmer eine Urkunde.

Sportlicher Höhepunkt war der Hauptlauf über fünf Runden

Jede Runde eine neue Herausforderung für die Teilnehmer: der lange Anstieg an der westlichen Stadtmauer.
Jede Runde eine neue Herausforderung für die Teilnehmer: der lange Anstieg an der westlichen Stadtmauer. Foto: Helmut Rienecker

Die Laufstrecke ist die gleiche wie in den Vorjahren. Die Bambinis drehen eine kleine Runde durch die Gassen. Die Schüler und Schülerinnen bis 10 Jahre laufen zwei kleine Runden, das entspricht einem Kilometer. Die große Runde führt wieder durch und um die Altstadt. Diese 1,5 Kilometer wird je nach Alter der teilnehmenden Läufer ein oder zweimal gelaufen. Auch in diesem Jahr findet wieder ein Teamlauf statt. 18 Teams von Firmen, Vereinen oder privaten Gruppen gingen hier über drei Runden an den Start. Gewertet werden die vier schnellsten der Gruppe in den Kategorien weiblich, männlich und mixed. Der sportliche Höhepunkt kurz vor dem Ende der Veranstaltung ist wie immer der Hauptlauf über fünf große Runden.

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37. Nikolauslauf Teil 1

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Für die Sicherheit an der Strecke sorgten die Frauen und Männer der Feuerwehr Kleinochsenfurt und des Technischen Hilfswerks. Und auch das Bayrische Rote Kreuz war mit zahlreichen Sanitätern an der Strecke präsent.

Der Nikolaus gab den Startschuss

Um Punkt zwölf Uhr warteten die Jüngsten schon ungeduldig auf den Startschuss. Den gab kein geringerer als der Nikolaus persönlich mit seiner Glocke, wieder dargestellt von Sebastian Metzger. Bei den drei bis sechsjährigen fand keine offizielle Wertung statt. Dennoch legten sich die 80 Kinder, angefeuert und teilweise begleitet von ihren Eltern schwer ins Zeug.

Beim Nikolauslauf konnte das Publikum endlich mal sehen, was der unterfränkische Schotte im Winter unter dem Rock trägt: lange Hosen. Gleich zwei Männer der Firma Kinkele traten mit diesen Outfit an.
Beim Nikolauslauf konnte das Publikum endlich mal sehen, was der unterfränkische Schotte im Winter unter dem Rock trägt: lange Hosen. Gleich zwei Männer der Firma Kinkele traten mit diesen Outfit an. Foto: Helmut Rienecker

Auch in den folgenden Läufen zeigten die Mädchen und Jungs im Schulalter viel Ehrgeiz und Begeisterung. Leider hielt der Nieselregen den ganzen Nachmittag an, und das war wohl auch ein Grund für die wenigen Zuschauer entlang der Strecke. Für die Profis und Hobbyläufer im Hauptlauf über fünf Runden, das waren 7,5 Kilometer, war das Wetter jedoch günstig. Denn es war weder zu warm noch zu kalt.

Lokalmatador Patrick Karl, der die letzten Rennen dominiert hatte, war heuer wieder nicht am Start. Im Vorjahr hatte er wegen der Vorbereitungen zur Europameisterschaft auf die Teilnahme verzichtet. Heuer hinderte ihn eine Verletzung der Achillessehne, die er sich im Sommer zugezogen hatte, an der Teilnahme. Er wurde von seinem Bruder Dominik jedoch würdig vertreten. Lange lag der im Rennen an zweiter Stelle, holte aber in den letzten Runden stark auf und lief am Ende einige Sekunden vor seinen Verfolgern ins Ziel. Auch bei den Frauen lief eine Ochsenfurterin ins Ziel. So machte Leonie Keil den Doppelsieg für den Ochsenfurt TVO perfekt.

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