Versbach

Der Versbacher Fuhrpark der Feuerwehr ist überaltert

Der neu gewählte Vorstand des Feuerwehr Vereins Versbach mit (links) Stefanie Schneider, der scheidenden Kassenverwalterin (von rechts): Vorsitzender Michael Stauder, stellvertretender Vorsitzender Steven Sammeth, Schriftführer Raphael Wirth und Kassier Christian Emmerling. Foto: Gunnar Drüding

37 Einsätze - darunter 15 Brandeinsätzen und acht technische Hilfeleistungen - hatte die Freiwillige Feuerwehr Versbach im vergangenen Jahr. Dafür brachten die 31 männliche und fünf weibliche Aktive der Wehr 330 Einsatzstunden auf. Auch gab es sechs Fehlalarme. Darüber hinaus wurden 36 Ausbildungstermine wie die jährliche Winterschulung, Übungen zur Absturzsicherung, TechnischeHilfeLeistung und unter Atemschutz sowie Erste-Hilfe-Unterweisung absolviert. Auch wurde in den Kindergärten St. Jakobus und Villa Wichtel eine Brandschutzerziehung geleistet. Das alles teilte in der Mitgliederversammlung Kommandant Steffen Höhnl mit.

Ferner führte der Feuerwehrchef aus, dass man den vorhandenen Lösch-Fahrzeugen ihr Alter von über 22 Jahren immer mehr anmerke. In dem Zusammenhang hofft er im kommenden Jahr auf den Beginn einer Ersatzbeschaffung.  Branddirektor Thorsten Ante sagte hierzu: Eine Ersatzbeschaffung des überalterten Versbacher Fuhrparks sei vor allem von den finanziellen Zuwendungen der Stadt abhängig. Daher könne die Beschaffung neuer Fahrzeuge nur je nach Kassenlage erfolgen. Immerhin könnten aber kleine Mängelbeseitigungen in den Gerätehäusern getätigt werden.

Rückblick auf ein gelungenes Jubiläum

Sodann ging in seinem Jahresrückblick der Vorsitzende Michael Stauder auf die verschiedenen Veranstaltungen des Jahres ein. Diese standen ganz im Zeichen des Jubiläums zum 150-jährigen Bestehen der Versbacher Feuerwehr. Insbesondere die große Jubiläumsveranstaltung erinnerte an die Anfänge der „Vaschbocher Feuerwehr“ 1869 mit ihrem Gründer und ersten Kommandanten Adam Güthlein, welcher mit seinen mundartlichen Kommandos die örtliche Feuerwehr mit ihren heute 225 Mitgliedern weithin bekannt gemacht hat.

Laut Jugendwart Christoph Adami wurden die 13 Jugendlichen, davon vier Mädchen, in der Fahrzeugkunde, Verhalten im Notfall und in Erste-Hilfe unterrichtet. Praxisnahe Arbeitsdienste, wie Mithilfe bei der alljährlichen Umweltaktion „Rama Dama“, Gemeinschaftsabende sowie eine Jugendfreizeit in Häusern beim Schluchsee im Hochschwarzwald ergänzten ihre Ausbildung.

Auch die Betreuerin der Löschigruppe, Nadia Scheller, ließ wissen, dass die zwölf Jungen und zwei Mädels im Alter von sechs bis 12 Jahren gleichfalls in Fahrzeug- und Gerätekunde, Erste-Hilfe, sowie im Team-, Vertrauens- und Motorikspiel unterrichtet wurden.  

Stefanie Schneider stellte den Kassenbericht vor. Zudem teilte sie mit, dass sie nach 21 Jahren ihr Amt in anderen Händen wissen möchte. Auch Kleiderwart  Matteo Maus möchte seine Funktion nach neun Jahren in andere Hände legen. Für ihre langjährigen Dienste im Sinne der Ortswehr wurden  beide vom Vorstand Michael Stauder mit einem Weinpräsent bedacht.

Ergebnis der Neuwahlen: Schriftführer Raphael Wirth, Stellvertreter Christian Böres, Kassier und Vermögensverwalter Christian Emmerling und Michael Popp, Jugendwart Christoph Adami, Gerätewart Jürgen Scheller, Kleiderwart Gunnar Drüding, Vergnügungsausschuss Fabian Inzko, Thomas Müller und Martin Heilgenthal, Vertrauensleute Stefan Hochrein und Stefanie Schneider sowie Revisoren sind Heinz Rockenmaier und Stefan Hochrein.

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