DÜRRBACHTAL

Der letzte richtige Bauer

Geboren ist Otwin Rügemer am 24, Dezember 1928, am Heiligabend. Da hatte die Welt um den heute 84jährigen noch ganz anders ausgeschaut. Ein kleiner Bauernhof eben mit ein paar Kühen, Schweinen und allem Drum und Dran. Damals war sein Haus, typisch für die Nachkriegszeit, vielleicht sogar noch eine Art Mittelpunkt im Ort. Heute sind der nahe Friedhof und die alte Kirche schon zur Marginalie geworden. „Den Ort“ als solchen zu finden, ist aufgrund der Bebauung auch kaum noch möglich.

Aus dem ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Ort ist eine Wohn- und Schlafstadt geworden. Hauptberufliche Landwirte gibt es nicht mehr. Otwin Rügemer hat an den Sohn übergeben, der die 20 Hektar eigenes Feld plus Pacht im Nebenerwerb bewirtschaftet. Abgesehen von einem Aussiedlerhof mit Schweinen gibt es in Oberdürrbach keinen Viehbetrieb mehr.

Früher gab es in Oberdürrbach einmal rund 20 größere Bauern, die ihre Wirtschaftsflächen hauptsächlich auf der Höhe in Richtung Rimpar hatten. Oberdürrbach war ein Bauerndorf, in dem es auch noch ein bestehendes Schlachtrecht gab, was die Unterdürrbacher nicht hatten. Eine überflüssiges Recht. Für Hausschlachtungen gibt es keine Voraussetzungen mehr.

Rückblick

  1. Wo das Zentrum geplant war, ist heute eine Oase
  2. Die integrative Kraft des Sports
  3. Überzeugt vom Heuchelhof
  4. Mit neuer Identität raus aus dem Getto
  5. Heuchelhof: Nicht mal halb so groß wie geplant
  6. Zum Abschluss vom Frauenland an den Heuchelhof
  7. Das Frauenland ist über ein Jahrhundert einfach gewachsen
  8. Kulturelles Aushängeschild: Kunstmaler Curd Lessig
  9. Urgestein der Keesburg
  10. Ziemlich schwarz und doch auch grün
  11. Ein Turbo-Dorf wächst immer noch weiter
  12. Ein Kuhstall neben der Sparkasse und Apotheke
  13. Lengfeld: Platz für Gewerbe und Familien
  14. Die Stimme der Bürgerschaft
  15. Die Fantasie der Kinder wecken
  16. Jahrhunderte unter dem Schutz des Bischofshuts
  17. Der Stadtbezirk Altstadt in Zahlen
  18. Alexandra Memmel: leidenschaftliche Stadtführerin
  19. Die Brückenheiligen
  20. Meist müssen private Bauherren planen
  21. Ein Stück Stadt, das gerne Dorf ist
  22. Goldener Löwe von Stift Haug
  23. Das wandelnde Ortsarchiv
  24. Als die Traktoren mit der Apfelernte Schlange standen
  25. Versbach: ein familienfreundlicher Stadtteil
  26. Der Stadtteil, der ein richtiges Städtle ist
  27. Weine, Vereine und prominente Söhne
  28. Als Weinprinzessin auch im Weinberg
  29. Ein Täschner für die Einkaufsstraße
  30. Bayla-Abbruch, XXXL-Offensive und neue Wohnungen
  31. Stadtteilserie: Von Grombühl nach Heidingsfeld
  32. Grombühl: Bunt, vielfältig und oft unterschätzt
  33. Grombühl: Eine Mischung aus Berlin und Kaff
  34. Grombühl: Eine Welt der kleinen Leute
  35. Grombühl: Uralt und international
  36. Wissenswertes über Rottenbauer
  37. Ernst Köhler war Nordbayerns erster Biobäcker
  38. Der letzte Bürgermeister
  39. Denunziert in Rottenbauer
  40. Rottenbauer: Würzburgs kleinster Stadtteil wächst weiter
  41. Was von den Leighton Barracks in Zukunft übrig bleibt
  42. Letzter Hieb am Galgenberg
  43. Der Professor für Kartoffeln
  44. Wissenswertes zum Neuen Hubland
  45. Topographisch und ökologisch auf hohem Niveau
  46. Hochhäuser im Tal und Eigenheimer am Hügel
  47. Lindleinsmühle: Kleiner Stadtteil, viele Menschen
  48. Schwimmen im Bad oder Essen in der Schüler-Betreuung?
  49. Zu Fuß in die Innenstadt: Otto Schneider läuft
  50. Ein Fan der Sauberkeit: Elfriede Friedrich

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Stadtteilserie Würzburg
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!