WÜRZBURG

Deutschlandspiel: Großeinsatz für die Notdienste

Spiel gegen Ecuador: Am 20. Juni 2006 wurde in der Sanderstraße über den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der WM gejubelt. Hoffentlich gibt es an diesem Montag ähnliche Bilder! Foto: ArchivA. Jungbauer

An diesem Montag wird es ernst für die deutsche Fußballnationalmannschaft beim WM-Spiel gegen Portugal. Die bisherigen Vorrundenspiele der Weltmeisterschaft haben schon deutliche Überraschungen gebracht. Weil das Spiel um 18 Uhr stattfindet, wird es ein echter „Straßenfeger“ sein, geht doch die Tendenz dahin, diese Ereignisse gemeinsam in einem Lokal mit großem Bildschirm zu genießen. Andererseits sind viele dieser Bildschirme auch vor den Gaststätten aufgebaut; und falls Jogis Jungs gewinnen, dürfte es zum Beispiel in der Sanderstraße und auf der Juliuspromenade turbulent zugehen.

Wie sich in vergangenen Jahren bei vergleichbaren Veranstaltungen gezeigt hat, sind Teile der Innenstand dann für den öffentlichen Personennahverkehr nicht nutzbar. Daher kommt es, bedingt durch das WM-Spiel, zu Änderungen im Fahrablauf bei Bussen und Straßenbahnen.

Zwischen Rottenbauer, Sanderring und Sanderau pendeln die Straßenbahnen der Linien 1, 3, 4 und 5 von 17 Uhr bis Betriebsende zu den fahrplanmäßigen Zeiten, teilt die WVV mit. Von der Haltestelle Sanderring in Richtung Stadtmitte fahren die letzten Straßenbahnen um 16.56 Uhr (Linie 3), 16.57 Uhr (Linie 1), 17.04 Uhr (Linie 4 und 5), 17.12 Uhr (Linie 1) und 17.19 Uhr (Linie 4).

Die letzten Straßenbahnen von der Haltestelle Neubaustraße in Richtung Sanderring fahren um 17.38 Uhr (Linie 4), 17.44 Uhr (Linie 3), 17.44 Uhr (Linie 1), 17.51 Uhr (Linie 1), 17.52 Uhr (Linie 5) und 17.53 Uhr (Linie 4).

Verspätungen möglich

Zwischen Sanderring, Hauptbahnhof und Grombühl/Zellerau verkehren Omnibusse. Dabei können leichte Verspätungen nicht ausgeschlossen werden, warnt die WVV.

Fußballgroßereignisse sind auch eine besondere Zeit für die Rettungsdienste. Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser und die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr erwarten an den Spieltagen der deutschen Mannschaft ein erhöhtes Einsatzaufkommen. „Bei der EM und der letzten WM hatten wir es vor allem mit alkoholbedingten Notfällen zu tun, aber auch mit psychisch ausgelösten Kreislaufproblemen“, berichtet Matthias Neuhöfer, stellvertretender Rettungsdienstleiter beim beim Roten Kreuz.

Bei Spielen mit deutscher Beteiligung werden die Rettungsdienste in der Innenstadt mit 24 zusätzlichen Einsatzkräften präsent sein. „Als Schwerpunkte sind die Posthallen mit dem Public Viewing und die Fanmeile Sanderstraße eingestuft“, so Neuhöfer. Vier zusätzliche Rettungsfahrzeuge sind zur Versorgung von Patienten abgestellt.

An der Kreuzung Sanderstraße/Elefantengasse/Rosengasse ist ein fester Sanitätsstützpunkt vorgesehen, an dem mobile Teams tätig werden können. Das BRK plant zwei mit Notfallrucksäcken und Defibrillatoren ausgestattete Blaulicht-Segways in der dichten Menschenmenge zur Erstversorgung einzusetzen.

Uwe Kinstle, Regionalvorstand der Johanniter, appelliert an die Besucher, weder Gläser noch Glasflaschen auf die Straße zu werfen. „Ein platter Reifen bei einem Rettungswagen kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass notwendige Hilfe zu spät ankommt“. Die Sanderstraße ist als Fanmeile gesperrt.

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